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Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen.

Autor: Poller, Andreas
Erschienen: Darmstadt, 2008
Verlag: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie

Abstract

"Soziale-Netzwerke-Plattformen" sind internetbasierte Anwendungen, in die Nutzer Beziehungen zu anderen Personen abbilden und sich mit diesen austauschen. Die vom Frauenhofer Institut SIT durchgeführte Studie untersucht Mechanismen zum Privatsphärenschutz der Plattformen myspace, facebook, studiVZ, werkenntwen, lokalisten, XING und LinkedIn. Mit einem Testverfahren aus der Perspektive eines regulären Internetnutzers (BlackBoxTest) wurden die Sicherheitsmaßnahmen und Schutzmechanismen der geprüften Plattformen erfasst und bewertet. Laut der Studie konnte keine der Plattformen vollständig überzeugen, vielfach sei sogar von der Nutzung bestimmter Dienstfunktionen abzuraten. Einen Vortrag von Andreas Poller zum gleichen Thema finden Sie auch in unserem Tonarchiv.

Der Text als:   pdf (2866 KB)
 

Poller, Andreas

Andreas Poller studierte Angewandte Informatik an der TU Chemnitz. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT). Seine Forschungsschwerpunkte sind Sicherheit in der Informationstechnik.

 

Kommentare

2 Kommentare
#2 Jiří Hönes schrieb am 04.04.2011 11:35 answer email homepage

Hallo Herr Pöge,

 

wir haben uns die Möglichkeiten gerade mal angeschaut und es sieht wohl wirklich so aus, dass die einzige Möglichkeit, die Facebook bietet, ist über Hilfe > Sicherheit > Kompromittiertes Konto den Fall zu melden. Dort kommt dann die Meldung "Du hast darauf hingewiesen, dass dein Konto kompromittiert wurde. Wir werden dir bei der Anmeldung und der Wiedererlangung der Kontrolle über dein Konto helfen."

Was dann passiert, kann ich jetzt mit unserem Konto nicht testen. Eine Telefonnummer oder auch nur eine Postadresse für solche Fälle – Fehlanzeige. Sollte sich das Problem über den beschriebenen Weg nicht lösen lassen, wird wohl der Gang zur Polizei das beste sein.

 

Viel Erfolg und freundliche Grüße,

Jiří Hönes / MediaCulture-Online

#1 Christian Pöge schrieb am 03.04.2011 02:15 answer email

Hallo

Ich habe gerade mit einem solchen Fall auf Facebook zu tun.Meine Stieftochter ist Opfer eines Hackerangriffsauf ihr Konto geworden.Offensichtlich war es für den Täter ein Leichtes noch eine zusätzliche e-Mailadresse zu installieren und somit die komplette Kontrolle über das Konto zu erlangen.Alle Sicherheitsabfragen schicken die Knaller von Facebook auf beide(!) e-Mailkonten somit hat der Mobber auch sofort zugriff darauf.Die Frage ist nur...wie kann man der Sache auf legale Art ( (-: ) Herr werden? Ich habe eine hotmailadresse und seine IP bloß wenn ich ihn lahmlege mache ich mich ja selbst strafbar....also ?? Anwalt,Polizei??

mit freundlichen Grüßen Christian Pöge

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