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Gute schlechte Zeiten für Humor. Carl Zuckmayer über die Kabarettisten Werner Finck, Karl Valentin und Weiß Ferdl.

Autor: Wagner, Hans-Ulrich
Erschienen: Göttingen, 2002
Quelle: Nickel, Gunther/ Erwin Rotermund/ Wagner, Hans Ulrich (Hgg.): Zur Diskussion: Zuckmayers „Geheimreport“ und andere Beiträge zur Zuckmayer-Forschung. Zuckmayer-Jahrbuch Bd. 5.
Verlag: Wallstein-Verlag

Abstract

Nach dem Zusammenbruch des "Dritten Reichs" beurteilte der Dramatiker Carl Zuckmayer im Auftrag der amerikanischen Regierung die Kabarettisten Werner Finck, Karl Valentin und Weiß Ferdl. Auf Grundlage dieses Berichts stellt hier Hans-Ulrich Wagner die Frage nach der prekären Rolle von Witz und Humor in einem totalitären System. Narrenfreiheit kann einerseits oppositionell eingesetzt werden, lässt sich andererseits aber auch als Ventil bzw. Feigenblatt für das diktatorische Regime instrumentalisieren. Dieses Spannungsfeld soll hier anhand des Verhaltens der einzelnen Kabarettisten ausgelotet werden.

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Wagner, Hans-Ulrich

Hans-Ulrich Wagner (* 1962) arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die Beziehungen von Rundfunk und Literatur im 20. Jahrhundert. Seit 1996 ist er Jurymitglied beim "Hörspielpreis der Kriegsblinden".

Veröffentlichungen: "'Der gute Wille, etwas Neues zu schaffen'. Das Hörspielprogramm in Deutschland von 1945 bis 1949" (1997), "Günter Eich und der Rundfunk. Essay und Dokumentation" (1999).

 

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