Die Schauburg zeigt: Die Sünderin.Autor: dk |
AbstractDies ist eine Filmkritik zu dem Skandalfilm "Die Sünderin", der 1951 in die Kinos kam. Willi Forsts erster Nachkriegsfilm wurde zum größten Skandal des deutschen Films in den 50er Jahren. Nicht weil Hildegard Knefs Busen kurz zu sehen war, sondern weil die Kirchen fanden, dass der Film allzu unkritisch mit den Themen Selbstmord und Euthanasie umgehe. Die Kirchen stellten ihre Mitarbeit bei der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" demonstrativ ein. Die dadurch ausgelösten Proteste kirchlicher und politischer Kreise machten "Die Sünderin" zum Kassenerfolg. In dem Film geht es um eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen, die zur Prostituierten wird, dabei aber ihre Seele rein halten will. Als sie ihrer großen Liebe, einem todkranken Maler, begegnet, hegt und pflegt sie ihn liebevoll. Als der Maler völlig erblindet, vergiftet sie ihn, um ihm Qualen zu ersparen und folgt ihm nach einer Rückschau auf ihr Leben in den Tod. Der Rezensent der Bersenbrücker Tageszeitung vertritt die Auffassung, dass der Film ein menschlicher Film sei, der "um das Maß weniger verlogen ist, als es andere Filme mehr sind." Weitere Filmrezensionen aus der Pforzheimer Zeitung und dem Göttinger Tagblatt |
| Der Text als: pdf (72 KB) html (8 KB)sxw (11 KB) |
Neue Texte
Michael Lange
Keine Macht für niemand? Kompetenzerwerb bei Jugendlichen in selbst verwalteten Onlinewelten.
Markus Herkersdorf
Spielend zu mehr Kompetenz. Virtuelle Lernwelten im Kontext von beruflichem Handeln und dem Erwerb von Kompetenz.
Britta Schmitz
Im Spagat zwischen ‹Macho› und ‹Weichei›. Männer als Rezipienten ‹Deutscher Daily Soaps›.







Ihr Kommentar