Anmerkungen zur Kultur und Ökonomie des Fußballsports.Autoren: Schwier, Jürgen / Fritsch, Oliver |
AbstractNicht nur in Deutschland sondern nahezu weltweit besitzt der Fußball einen ganz besonderen kulturellen Stellenwert sowie Züge einer säkularen Religion. Andererseits ist der Volkssport längst zur Ware, zum multinationalen Geschäft geworden. Die Autoren verorten den Fußball im Spannungsfeld zwischen fortschreitender Kommerzialisierung und lebendiger Fußballpraxis. Sie zeigen die Entwicklung des Spiels zum globalen Produkt durch die Verflechtung von Sportanbietern, Medien, Vermarktern und Industrie. Zentrale Vermarktungsstrategie des transnationalen Medien-Sport-Komplexes ist dabei die Inszenierung des Fußballs als spektakuläres und dramatisches Fernsehspiel. |
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Prof. Dr. Jürgen Schwier (* 1959) ist seit 2000 Professor für Sportwissenschaft an der Universität Gießen. Er studierte in Marburg, Promotion 1990 in Erziehungswissenschaften. Als wissenschaftlicher Assistent habilitierte er sich 1994 an der Universität Oldenburg. Seit 1998 in Gießen. Mitbegründer des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) 2001 an der Universität Gießen. Seine Forschungsschwerpunkte sind neben der Sportpädagogik die Kindheits- und Jugendforschung sowie die kulturelle Analyse des (Medien-)Sports und der populären Kultur.
Oliver Fritsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Universität Gießen. Er studierte Sportwissenschaft, Literatur- und Medienwissenschaft und Philosophie (Magister 2001) und für das Lehramt in den Fächern Sport und Deutsch (Abschluss 2004). Seine Forschungsschwerpunkte sind Fußball und Medien.


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