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Medienkompetenz als Schlüsselbegriff der Medienpädagogik?

Autor: Spanhel, Dieter
Erschienen: München, 2002
Quelle: forum medienethik 1/2002, Medienkompetenz - Kritik einer populären Universalkonzeption.
Verlag: kopaed verlagsgmbh

Abstract

Spanhel zufolge lebt der postmoderne Mensch in einer Welt medial konstruierter Zeichen. Der Autor vertritt die These, dass die von der Schule vermittelten Kulturtechniken des Lesens und Schreibens längst nicht mehr ausreichend seien für eine kompetente Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Schon durch ihren "natürlichen" Kontext würden die Kinder heute nicht zu unterschätzende Medienkompetenzen erwerben. Gerade deshalb sei eine systematische Medienerziehung notwendig, die soziale, kulturelle und ethnische Enseitigkeiten ausgleicht und die formalen Merkmale des Zeichengebrauchs reflektiert.

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Spanhel, Dieter

Prof. Dr. Dieter Spanhel war bis 1982 Professor für Pädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt und hat seit 1982 den Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 1998 ist er außerdem Vorsitzender der Kommission Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.

Veröffentlichungen: "Jahrbuch Medienpädagogik" (Mithrsg. 2001), "Die Sprache des Lehrers. Grundformen des didaktischen Sprechens" (1994), "Die Zukunft der Kindheit" (Mithrsg. 1988)

 

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