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Ein Kompass durch den Mediendschungel. Was Medienpädagogik leisten kann.

Autorin: Paus-Haase, Ingrid
Erschienen: München, 2001
Quelle: Markus Schächter (Hrsg.): Reiche Kindheit aus zweiter Hand? Medienkinder zwischen Fernsehen udn Internet.
Verlag: kopaed verlagsgmbh

Abstract

Um sinnvolle medienpädagogische Konzepte zu entwickeln, ist ein ganzheitlicher Ansatz und damit ein Blick auf die Alltags(medien)kultur von Kindern unerlässlich. Die Frage nach der Bedeutung von Medien für die Alltagsbewältigung von Kindern rückt dabei stärker als bisher in den Mittelpunkt. Bildet die Kenntnis der favorisierten Medienprodukte (ob Fernsehserien, Audio-Kassetten, Comics, Computerspiele oder Internetseiten) die Voraussetzung, ist für die Autorin das Einbeziehen der jeweiligen Lebenssituation von Kindern ein weiterer Schritt heraus aus der Einbahnstraße der Wirkungs- und Gefahrendiskussion. Der Aufsatz gibt einen kurzen Überblick über Wandel von Kindheit und Kindermedienkultur und stellt Basisüberlegungen zu einer konkreten Medienerziehung dar.

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Paus-Haase, Ingrid

Prof. Ingrid Paus-Haase (* 1952) habilitierte sich mit einer Arbeit zum Thema "Heldenbilder im Fernsehen". Seit 2001 lehrt sie als Professorin an den Instituten für Kommunikationswissenschaft und Erziehungswissenschaften der Universität Salzburg, wo sie den Schwerpunkt audiovisuelle und digital-elektronische Kommunikation leitet.

Publikationen: "Schwerpunktheft 'Pokémon in Österreich'" (2002), "Medienpädagogik in der Kommunikationswissenschaft" (2002, mit Daniel Süß und Claudia Lampert).

 

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