Schattenbild im Schattenspiel.Autorin: Liebrand, Claudia / Mörike, Eduard |
AbstractClaudia Liebrand erläutert die Entstehungsgeschichte des Gedichtes "Die Geister vom Mummelsee" und seinen ursprünglichen Kontext als Teil von Eduard Mörikes Dramolett "Der letzte König von Orplid". Außerdem findet sich der "kleine lyrische Dialog" im Roman "Maler Nolten". In ihrer Interpretation untersucht Liebrand, inwieweit und in welcher Weise die drei Texte aufeinander bezogen sind. |
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Claudia Liebrand, geb. 1962, studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg. 1989 promovierte sie über das Romanwerk Fontanes. Die Habilitation über E.T.A. Hoffmann erfolgte 1995. Seit 1999 ist sie Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Medientheorie am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln. |
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Mörike, Eduard
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Eduard Mörike wurde 1804 in Ludwigsburg geboren. In den Jahren 1822-1826 studierte er Theologie in Tübingen, danach folgte eine fast achtjährige Vikariatszeit an verschiedenen Orten. Die ersten veröffentlichten Gedichte erschienen 1828/29 in Cottas "Morgenblatt für gebildete Stände". Nach dem misslungenen Versuch, sich als freier Schriftsteller eine Existenz aufzubauen, kehrte Mörike 1829 in den Vikariatsdienst zurück. 1832 erschien die erste Fassung des Romans "Maler Nolten". Von 1834 bis 1843 übte Mörike den Beruf des Pfarrers aus. Mit dem vorzeitigen Ruhestand auf eigenen Antrag hatte er sich endgültig für eine freie schriftstellerische Tätigkeit entschieden. Daneben arbeitete der Dichter als Herausgeber von Gedicht- und Novellensammlungen sowie als Übersetzer altgriechischer Lyrik. Eine erste Gesamtausgabe seiner Gedichte erschien 1838. Zu Mörikes bekanntesten Werken zählt die Novelle "Mozart auf der Reise nach Prag" (1856). Eduard Mörike starb am 4. Juni 1875 in Stuttgart.


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