Bedeutung und Funktion von Gewaltdarstellungen [in Musikvideos].Autoren: Neumann-Braun, Klaus / Mikos, Lothar |
AbstractMusikvideos aus Japan, den USA und Europa weisen meist unterschiedliche Darstellungsstereotype bei der Inszenierung von Gewalt auf. So dominieren beispielsweise in US-amerikanischen Videoclips die so genannten hand-to-hand-combats, während in deutschen Produktionen eher strukturelle Gewalt dargestellt wird. Die Autoren suchen nach kultur- und szenetypischen Darstellungsmustern, gehen auf die metaphorische und kritische Verwendung von Gewalt ein und analysieren als letzten Punkt Tabuverletzungen, die sie als Ausdruck symbolischer Rebellion verstehen. |
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Neumann-Braun, Klaus
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Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun studierte Soziologie im Hauptfach, Psychologie, Erziehungswissenschaft und Ethnologie im Nebenfach in Tübingen und Freiburg i. Br. 1978 bis 1992 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent an der Universität Freiburg i. Br. 1993 habilitierte er sich, es folgten Lehr- und Forschungstätigkeiten im Rahmen von Professuren für Soziologie sowie Markt-, Konsum- und Kommunikationsforschung an den Universitäten Trier, Frankfurt a.M. und Koblenz-Landau sowie als Gastprofessor an der Universität Wien.
Prof. Dr. Lothar Mikos (* 1954) ist Soziologe, Medienpublizist, Film- und Fernsehwissenschaftler. Seit 1999 hat er eine Professur für Fernsehwissenschaft an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. 2001 gründete er die Mikos Media Cooperation in Berlin, die Dienstleistungen im Bereich Medienforschung, Medienberatung, Medienentwicklung, Medienbildung anbietet. Außerdem ist er seit 2010 geschäftsführender Direktor des Erich Pommer Instituts gGmbH für Medienrecht, Medienwirtschaft und Medienforschung.


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