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Chatten

Das Wort "chatten" kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie "plaudern". Doch schnell kann aus einer anfangs harmlosen Plauderei sexuelle Belästigung, Nötigung oder gar ein Übergriff in der realen Welt werden. Im Internet gibt es viele Chat-Angebote, zum Teil mit Partnerbörsen gekoppelt. Man meldet sich jeweils mit einem Nickname (Spitzname) an und muss meist auch andere Angaben wie E-Mail-Adresse, Alter, Name etc. hinterlegen. Nicht selten werden diese persönlichen Daten später für Werbekampagnen genutzt.

 

 

Anregungen für den Unterricht

Zum Einstieg in das Thema eignet sich folgendes Arbeitspapier. Nach der Sammlung der Ergebnisse aus diesem Fragebogen kann man auf mögliche Gefahren und Gegenstrategien hinweisen. (Zeitbedarf etwa 2 Unterrichtsstunden.)

 

Fragebogen zum Thema Chat.

 

 

Eine weitere Möglichkeit, Themen rund um das Chatten im Unterricht zu behandeln, bietet sich mit dem Chat-Quiz von Simone Mühlbeyer-Kniehl.

Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler könnte sein, nicht nur die Fragen zu beantworten, sondern auch die Themen zu recherchieren, zu denen sie keine oder nur unvollständige Antworten wissen. Alle Ergebnisse werden am Ende im Plenum zusammengetragen. (Zeitbedarf etwa 2-3 Unterrichtsstunden.)

 

Fragen des Chat-Quiz

 

Antworten zum Chat-Quiz

 

Spielbeschreibung

 

Spielfeld zum Chat-Quiz

 

Dieses Quiz gibt es auch in interaktiver Form auf CD. Zu bestellen unter info@familien-medien.de.

 

Verhalten im Chat

Mögliche Probleme Was kann man tun?
Chat-Partner sind nicht bekannt und geben sich möglicherweise als jemand anderes aus (z.B. Erwachsene geben an Jugendliche zu sein). Nur mit Personen chatten, die man kennt.
Arbeitspapier von klicksafe: Sicheres Chatten
Chatter/innen geben unbedarft ganz persönliche Daten bekannt (Wohnort, Geburtstag, Telefonnummer). Keine persönlichen Daten wie Geburtsdatum, Telefonnummer etc. im Chat angeben.
Nickname verwenden, der keine Rückschlüsse auf Geschlecht, Alter und Wohnort zulässt.
Unerwünschte Kontakte mit unbekannten Chat-Partnern (virtuell). Nur in moderierten Chats aktiv werden.
Sexuelle Belästigungen durch Worte, Bilder, Filme. Chat-Kontakt abbrechen, Chat velassen.
Eltern/Erwachsene über unangenehme Erfahrungen informieren.
Evtl. Anzeige erstatten.
Einladungen zu Treffen mit Unbekannten, sexuelle Übergriffe. Keine Verabredungen mit Unbekannten über den Chat.
Oder Erwachsene informieren und zu einem ersten Treffen mitnehmen.
Verbale Belästigungen. Eltern/Erwachsene über unangenehme Erfahrungen informieren.
Evtl. Anzeige erstatten.

Weiterführende Links

Klicksafe zum Thema Chat. Wie es geht, welche die beliebtesten sind, was man gegen unerwünschte Übergriffe tun kann.

 

Broschüre "Chatten ohne Risiko" vom jugendschutz.net. Die Broschüre enthält Tipps zum richtigen Chatten und Beurteilungen von verschiedenen Chat-Anbietern.

 

Die URL zur Broschüre "Chatten ohne risiko"

 

Broschüre "Alles nett im Chat" der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur.

 

Click it. Tipps gegen sexuellen Missbrauch in Chats, herausgegeben vom Verein Zartbitter in Köln.

 

Microsoft. Die große Software-Schmiede hat eine eigene Seite im Netz mit dem Titel "Pädophile im Web: Was können Sie tun, um Ihr Kind zu schützen".

 

Die wichtigsten Tipps für den Chat von Mediaculture-Online.

 

Elternabend zum Thema Chat. (2006) Mit allen wichtigen Informationen.

Weiter zu:

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Communities

Instant Messaging

Cyber-Mobbing

E-Mail

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Einkaufen

Autorin: Ingrid Bounin

Unterrichtsmaterialien


Die Initiative "Klicksafe" hat einen ganzen Reader mit Arbeitsmaterialen herausgegeben: "Knowhow für junge User. Mehr Sicherheit im Umgang mit dem World Wide Web". Passend zum Thema "Chatten" finden Sie hier das Kapitel "Chatten, ICQ, Skype und Co" zum Download. (als PDF.)

Kooperation mit Jugendschutz.net

"Chatten ohne Risiko" so heißen zwei neue Module, die MediaCulture-Online (MCO) zur Chat-Sicherheit zum Download anbietet. Die beiden Unterrichtseinheiten - einmal für Klasse 4 bis 7 und einmal für Klasse 7 bis 10 - wurden von Jugendschutz.net und der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) entwickelt und in Kooperation mit MCO einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. mehr...

 

Unterrichtseinheit zu sexuellem Missbrauch

Ein Unterrichtsprojekt für einen ganzen Vormittag hat Gerhard Beck von der Kriminalprävention der Polizeidirektion Freiburg entwickelt. Er geht von den Grundrechten jedes Menschen nach dem Grundgesetz (Menschenwürde und persönliche Freiheit) aus und thematisiert mit Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Aspekte des sexuellen Missbrauchs sowie in diesem Zusammenhang problematische Situation in Chats. Arbeitsgruppenphasen wechseln sich dabei mit Gesprächen im Plenum ab. Ablauf der Unterrichtseinheit.
Arbeitspapiere zur Unterrichtseinheit (als PDF).

Zum Beispiel bei dejure.org finden sich die entsprechenden Gesetzestexte.