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Computerspiele

Medien und Gewalt.

Autor: Kunczik, Michael
Erschienen: Bielefeld, 2000
Quelle: Susanne Bergmann (Hrsg.): Mediale Gewalt - Eine reale Bedrohung für Kinder?
Verlag: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Abstract

"Die These, Mediengewalt führe in aller Regel zu gesteigerter Aggressivität, ist schon fast zur kulturellen Selbstverständlichkeit geworden und wirkt ganz offensichtlich anders als die Anhänger dieser These es wünschen, nämlich womöglich gewaltsteigernd", beklagt der Autor. Fundierte Forschungsergebnisse der Kommunikationswissenschaft hingegen würden oft von Praktikern ignoriert und abgewertet zugunsten laienhafter Vorstellungen über die Wirkung von Medien. Der Autor vergleicht verschiedene Thesen zur Wirkung von Gewaltdarstellungen (Habitualisierungsthese, Suggestionsthese) und bezieht auch lerntheortische Überlegungen zur Einordnung von Forschungsergebnissen mit ein. Wichtige Befunde zur Wirkung von Berichterstattung über reale Gewalt werden thesenhaft aufgeführt.

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Kunczik, Michael

Michael Kunczik (* 1945) ist Professor am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: Medien und Gewalt, internationale Kommunikation, Public Relations.

Veröffentlichungen: "Publizistik. Ein Studienhandbuch" (2001), "Gewalt und Medien" (1998, 4. Aufl.), "Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland" (1997).

 

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