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Computerspiele

Brutale Spiele(r)? Eine Befragung von 2141 Computerspielern zu Wirkung und Nutzung von Gewalt.

Autor: Ladas, Manuel / Adolf-Grimme-Institut
Erschienen: Hannover, 2003
Quelle: Rötzer, Florian (Hg.): Virtuelle Welten - reale Gewalt.
Verlag: Verlag Heinz Heise
ISB-Nummer: 3-88229-271-7

Abstract

Immer wieder gerät die Wirkung gewaltlastiger Computerspiele auf deren Nutzer und Nutzerinnen in das öffentliche Blickfeld. Dabei wird die in Medien und Politik geführte Debatte häufig von der Vorstellung bestimmt, Gewalt in Computerspielen sei mit realer Gewalt vergleichbar. Im Gegensatz dazu kommt Ladas in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass gerade die öffentlich stark kritisierten (3-D-) Actionspiele für die Spieler und Spielerinnen nicht viel mehr darstellen als ein virtuelles Räuber-und-Gendarm-Spiel und fordert daher ein Umdenken von Öffentlichkeit, Politik, Jugendschutz und auch Wirkungsforschung in Bezug auf Computerspiele und deren Wirkung. Die Untersuchung wurde als Dissertation an der Uni Münster durchgeführt.

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Ladas, Manuel

Manuel Ladas (* 1974) studierte Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Soziologie in Münster. 2002 promovierte er zum Thema "Wirkung und Nutzen von Gewalt in Computerspielen". Ladas war u.a. als freier Fernsehautor für den Westdeutschen Rundfunk tätig und arbeitet heute als TV-Redakteur für Jugendschutzrecht.

 

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