Computerspiele
Alterseinstufung von Computerspielen durch die USK.Autoren: Höynck, Theresia / Kleimann, Matthias / Mößle, Thomas / Pfeiffer, Christian / Rehbein, Florian |
AbstractZahlreiche Kinder und Jugendliche schlüpfen in so genannten Killerspielen aktiv in Rollen von Figuren, die andere foltern oder töten. Damit nutzen sie nach Ansicht der Autoren Computerspiele, die weder altersgerecht noch jugendfrei sind. Die Gutachten von Computerspielen durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bieten jedoch bezüglich der Jugendgefährdung oft keine Orientierung. Um Kinder vor gewaltorientierten Medienkonsum zu bewahren, fordern die Autoren daher neben gesetzlichen Reformen zum Jugendschutz unter anderem die stärkere Zusammenarbeit mit Eltern, Vereinen und Schulen. |
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Vorträge zum Thema Computerspiele als mp3
Internationaler Kongress der Fachhochschule Köln:
Clash of Realities
Medienkongress Villingen-Schwenningen:
Machen Computer Kinder dumm?
Fachtag:
Computerspiele - Jungen - Gewalt
Bundeskongress politische Bildung:
Thema Computerspiele




Dr. iur. Theresia Höynck (* 1967) studierte Rechtswissenschaft in Berlin und Passau. Seit 2001 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen tätig. Ihre aktuellen Forschungsinteressen sind Opferschutz und Strafrecht, Jugendmedienschutz, Jugendstrafrecht, Jugendkriminalität und Jugendstrafvollzug.
Matthias Kleimann (* 1978) studierte Medienwissenschaften und Angewandte Kommunikationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover sowie Rechtswissenschaften an der Universität Hannover. Seit 2003 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, das vom ehemaligen niedersächsischen Justizminister Christian Pfeiffer geleitet wird.
Thomas Mößle (* 1975) studierte Psychologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und ist zur Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienwirkungs- und Mediensozialisationsforschung, Mediale Einflüsse auf die kognitive Leistungsfähigkeit und das Gedächtnis sowie das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen
Prof. Dr. Christian Pfeiffer (* 1944) studierte Rechtswissenschaften und Sozialpsychologie an der Universität München und der London School of Economics and Political Sciences. Nach dem Referendariat promovierte er zum Thema "Kriminalprävention im Jugendgerichtsverfahren". Ab 1988 leitete er das "Kriminologische Forschungsinstituts Niedersachsen". Von 2000 bis 2003 war er Justizminister der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen.
Florian Rehbein (* 1977) ist Diplom-Psychologe und seit 2005 Promotionsstipendiat am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN). Zu seinen Forschungsinteressen zählen unter anderem Mediennutzungsmuster von Kindern, Jugendlichen und jugendlichen Erwachsenen sowie Einflüsse von Video- und Computerspielen auf die kognitive Leistungsfähigkeit.


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