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Computerspiele

Spielen im Netz - Zur Systematisierung des Phänomens "Online-Games".

Autoren: Dreyer, Stephan / Lampert, Claudia / Schmidt, Jan-Hinrik
Erschienen: Hamburg, 2008
Quelle: Hans-Bredow-Institut
ISB-Nummer: 978-3-87296-108-2

Abstract

Ein wichtiger Bestandteil der Video- und Computerspiel-Landschaft sind Online-Games, worunter ganz allgemein solche Spiele verstanden werden können, die im oder über das Internet spielbar sind. Der Begriff Online-Spiele wird in öffentlichen, wissenschaftlichen und in politischen Diskussionen jedoch oft diffus verwendet. Die Kurzstudie diskutiert vor diesem Hintergrund unterschiedliche Aspekte des Phänomens (Angebote und Märkte, Technik, Nutzung und Wirkungen, rechtliche Rahmenbedingungen). Sie vereint unterschiedliche Zugänge (ökonomisch, technisch, sozial- und rechtswissenschaftlich) und identifiziert drei übergreifende Kriterien (Komplexität, Persistenz und Spieleranzahl), die ausschlaggebend für Form und Konsequenzen von Onlinespielen sind.

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Dreyer, Stephan

Stephan Dreyer (geb. 1975) studierte Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Seit Februar 2002 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut tätig. Sein Forschungsinteresse gilt dem Recht der neuen Medien sowie neuartigen Verbreitungsplattformen, etwa DVB-H oder IPTV. Ein weiterer Interessensschwerpunkt sind rechtliche und regulatorische Fragestellungen im Zusammenhang mit Computer- und Videospielen. Stephan Dreyer ist Mitarbeiter des Forschungs- und Transferzentrums „Digitale Spiele und Onlinewelten“ des Hans-Bredow-Instituts.

 

Lampert, Claudia

Dr. Claudia Lampert (geb. 1972) studierte Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Lüneburg und der Universität Hamburg. 2006 promovierte sie mit einer Arbeit über die Potenziale fiktionaler Fernsehangebote für die Gesundheitsförderung. Seit 1999 ist sie als wissenschaftliche Referentin am Hans-Bredow-Institut tätig. Einer ihrer Themeninteressen und Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich der Mediensozialisation und Medienpädagogik. Im Rahmen verschiedener Projekte befasst sie sich aktuell mit der Rolle digitaler Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Seit 2007 ist sie Mitglied im Erfurter Netcode, der sich um die Qualität von Onlineangeboten für Kinder bemüht.

 

Schmidt, Jan-Hinrik

Dr. Jan-Hinrik Schmidt (* 1972) studierte Soziologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der West Virginia University Morgantown, USA. Nach Abschluss seiner Promotion zur Institutionalisierung lokalbezogener Online-Angebote war er DAAD-Stipendiat an der Donau-Universität Krems, Österreich, und Gastwissenschaftler an der Johannes-Kepler-Universität Linz (Prof. Dr. B. Batinic). Von 2005 bis 2007 bearbeitete er ein DFG-gefördertes PostDoc-Projekt zu "Praktiken des onlinegestützten Networking" an der Forschungsstelle "Neue Kommunikationsmedien" in Bamberg. Seit November 2007 arbeitet er als wissenschaftlicher Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Entwicklungen des Web 2.0 bzw. der Social Software.

 

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