Die Kunst der Rede
Gute Reden sind selten. Aber täglich werden Reden gehalten, im Verein, auf Parteiversammlungen, auf Hochzeiten und Beerdigungen und im Gerichtssaal. Über diese öffentlichen Reden wird oft geklagt, sie seien unverständlich, langatmig und überflüssig. Dennoch hören wir zu, dennoch sprechen wir selbst in Schule, Beruf und Alltag, meist regellos oder auch nach allen Regeln der rhetorischen Kunst.
"Tritt frisch auf, mach's Maul auf, hör bald auf!" So knapp und deftig ließ sich Martin Luther über die Kunst der Rede aus. Wir geben etwas ausführlichere Hilfestellung:
In der Antike wurde der Redekunst besondere Bedeutung zugemessen. Der klassische Aufbau einer Rede hat noch immer seine Gültigkeit.
Anregungen und Hinweise, was Sie bei der Vorbereitung auf eine Rede beachten sollten.
Wie werden die Inhalte einer Rede sinnvoll gegliedert? Was gehört in Einleitung, Hauptteil oder Schluss?
Rede- und Stilfiguren wie Allegorie, Karikatur, Satire oder Witz werden mit Beispielen, Ton oder Bild erläutert.
Ratschläge für einen schlechten Redner
Kurt Tucholsky gibt amüsante Ratschläge: "Wenn einer spricht, müssen die andern zuhören - das ist deine Gelegenheit! Mißbrauche sie."
Literaturtipps: Rhetorik
Clemens Ottmers:
Rhetorik
Thomas Kopfermann:
Rhetorik - ein Spiel? Praktische Rhetorik in der Lehreraus- und fortbildung
Hans Jung:
Der Weg zur wirkungsvollen Rede in der Öffentlichkeit
Kurt Haberkorn:
88 Tips für erfolgreiche Redner
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