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Die Nachricht

Die Nachricht soll die "Wirklichkeit" so gut wie möglich schildern. Streng genommen sollen Realitäten nicht inszeniert werden, nur der Text und eventuell Original-Töne sollen sprechen. Dabei ist oberste Priorität, dass der Schauplatz und die Handlung der Beteiligten beschrieben werden. Inzwischen ist es aber durchaus üblich Nachrichten in Szene zu setzen und mit Effekten und O-Tönen einem Ereignis besondere Bedeutung zu verleihen. Dennoch gilt: Die Nachricht ist aktuell, informativ, objektiv, korrekt, leichtverständlich.

 

Lieferanten sind:

 

  • Korrespondentinnen und Korrespondenten
  • Agenturen (inzwischen alle auch im Internet) z.B.
  • dpa - Deutsche Presseagentur
  • ap - Associated Press
  • ddp - Deutscher Depeschendienst
  • rtr - Reuter
  • AFP - Agence France Presse
  • lsw - Landesdienst Südwest (von dpa)
  • sid - Sport Informationsdienst
  • epd - Evangelischer Pressedienst
  • kna - Katholische Nachrichtenagentur

Aufbau einer Nachrichten-Meldung

Das Wichtigste zuerst - und das ist immer die Kernaussage. Es folgen weitere Informationen mit abnehmender Bedeutung. Formulieren Sie kurze Sätze (12 bis 15 Wörter). Die 5 W-Fragen werden beantwortet: was?, wer?, wann?, wo?, warum?

Nachrichten vermitteln Fakten, keine persönliche Wertungen des/der Redakteurs/in.

Als Kriterien dafür, ob etwas eine Nachricht wert ist, können die 3 N's gelten: Nähe -Nutzen - Neuigkeit

 

 

Die O-Ton-Meldung

Wer Radio hört, begegnet diesem neuen Element andauernd, egal ob innerhalb einer Nachrichten-Sendung oder zwischen zwei Musiktiteln. Sie kann sowohl rein sachlich und informativ über ein Ereignis berichten, als auch eine Veranstaltung ankündigen, Klatsch und Tratsch über ein/e/n Promintent/e/n verbreiten oder einen Tipp für das alltägliche Leben weitergeben. Der Ton einer O-Ton-Meldung kann daher auch lockerer sein als in einer Nachrichtensendung. Dennoch folgt auch dieses Element journalistischen Grundregeln. Die fünf W´s müssen auch mit der O-Ton-Meldung beantwortet werden: wer, wann, wo, was, warum?

Meist übernimmt der Moderator/die Moderatorin diesen Part und der O-Ton gibt eine Erläuterung, Ergänzung oder Einschätzung dazu, also eine zusätzliche Information.

In jedem Fall gilt: der O-Ton sollte das Gesagte nicht wiederholen, sondern etwas Neues bringen.

 

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Autorin: Ingrid Bounin, MediaCulture-Online

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Literaturtipp: Nachrichten

Wolfgang Zehrt:
Hörfunk-Nachrichten.