Fernsehen und Video
Gewalt, Medien und Aggressivität bei Schülern. (Auszüge)Autor: Weiß, Rudolf H. |
AbstractRudolf H. Weiß sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Massenkonsum von Gewalt in audiovisuellen Medien und gewalttätigen Handlungen bei Jugendlichen. Er plädiert dafür, Unterschiede in der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur von jugendlichen Medienkonsumenten verstärkt in die Debatte über die Auswirkungen von Gewaltdarstellungen mit einzubeziehen. Die Möglichkeiten der Medienerziehung hält Weiß angesichts des Medienangebots für begrenzt und setzt sich für Veränderungen desselben durch verstärkte Kontrolle und Steuerung ein. |
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Weiß, Rudolf H.
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Dr. phil. Rudolf H. Weiß (* 1936) studierte in Bamberg, München und Würzburg Psychologie, Philosophie und Pädagogik. Danach war er als Forschungs-Assistent am Psychologischen Institut der Universität Würzburg tätig und promovierte 1970. Seit 1967 arbeitet er als Schulpsychologe in Baden-Württemberg, zunächst als Leiter der Bildungsberatungsstelle Schwäbisch Hall und von 1970-1976 in leitender Funktion am Institut für Bildungsplanung und Studieninformation in Stuttgart. In den Jahren 1977-1999 war er leitender Psychologe für schulpsychologische Beratung am Oberschulamt Stuttgart und im Rahmen dieser Tätigkeit u. a. für die Ausbildung der Beratungslehrer und die Fortbildung der Suchtpräventionslehrer zuständig. Zentrale Themen seiner Publikationen sind Testdiagnostik, Rechenschwäche und Medienwirkung.


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