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Fernsehen und Video

Medien und Gewalt. Befunde der Forschung seit 1998 (Kurzfassung).

Autoren: Kunczik, Michael / Zipfel, Astrid
Erschienen: Berlin, 2004
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Abstract

Die Autoren geben hier eine Zusammenfassung neuer Forschungsergebnisse zum Thema Medien und Gewalt. Neben den Auswirkungen von Gewaltdarstellungen in Film und Fernsehen finden in letzter Zeit zunehmend auch andere Medien, vor allem Computerspiele die Beachtung der Medien- und Gewaltforscher. Wenig konkrete Ergebnisse gibt es derzeit im Hinblick auf das Internet. Die Wirkung gewaltverherrlichender Musiktexte und -videos sowie violenter Comics ist ebenfalls noch kaum erforscht. Insgesamt sind sich die meisten Untersuchungen darin einig, dass Mediengewalt zwar Auswirkungen auf die Rezipienten hat, aber nur einen Faktor in einem komplexen Ursachenbündel für gewalttätiges Verhaltens darstellt. Medienpädagogische Intervention scheint oft sinnvoller als Verbote und Restriktion. Enstprechend große Beachtung finden medienpädagogische Interventionsstrategien in der jüngeren Forschung.

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Kunczik, Michael

Michael Kunczik (* 1945) ist Professor am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: Medien und Gewalt, internationale Kommunikation, Public Relations.

Veröffentlichungen: "Publizistik. Ein Studienhandbuch" (2001), "Gewalt und Medien" (1998, 4. Aufl.), "Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland" (1997).

 

Zipfel, Astrid

Astrid Zipfel, M.A.(* 1971) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Veröffentlichungen u.a.: "Public Relations in der Elektroindustrie. Die Firmen Siemens und AEG 1847 bis 1939" (1997).

 

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