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Fernsehen

Was schaue ich - und wenn nein, wieso nicht

Autoren: Precht, Richard David
Erschienen: Berlin/ Köln, 2009
Quelle: Adolf-Grimme-Institut (Hrsg.): Jahrbuch Fernsehen 2009

Abstract

Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht begann seine Karriere als Fernsehkritiker. Er stellt seine eigene "Fernsehbiografie" vor und nimmt Stellung zum heutigen Angebot auf dem Bildschirm. Einerseits sieht er das Fernsehen als ein Medium, dass unsere heutige Generation besser als jede frühere über die Welt informiert. Andererseits geht er hart mit den Machern ins Gericht: Das Problem der Öffentlich-Rechtlichen sei, dass sie zuerst die Privatsender verachtet und dann nachgemacht haben. Eine wichtige Rolle spielt für ihn die Zerstreuungsfunktion des Fernsehens: Ohne diese Art der Unterhaltenselektronik "wäre die Unzufriedenheit unter den Unterprivilegierten, dem Prekariat in unserem Land viel größer."

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Precht, Richard David

Dr. Richard David Precht (* 1964) ist Philosoph, Schriftsteller und Journalist. Er studierte in Köln Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte und promovierte zum Thema "Die gleitende Logik der Seele. Ästhetische Selbstreflexivität in Robert Musils Roman 'Der Mann ohne Eigenschaften'". Sein als "philosophische Reise" deklamiertes Buch "Wer bin ich – und wenn ja viele?" wurde zum erfolgreichsten deutschen Hardcover-Sachbuch des Jahres 2008. Precht arbeitete u.a. für die "ZEIT", den WDR und den Deutschlandfunk. Er ist Jury-Mitglied beim Adolf-Grimme-Preis.

 

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