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Fernsehen

Die Bilder vom 11. September im deutschen Fernsehen.

Autor: Leder, Dietrich
Erschienen: Mainz, 2002
Quelle: Unveröffentlichtes Manuskript eines Vortrages, gehalten bei den 35. Mainzer Tagen der Fernsehkritik am 18. Februar 2002

Abstract

Der Medienwissenschaftler Dietrich Leder untersucht in seinem Essay jene Bilderwirklichkeit, wie sie uns das Fernsehen am 11. September 2001 am Bildschirm präsentierte, jenem Tag, als das World Trade Center nach einem Terroranschlag einstürzte und tausende von Menschen unter sich begrub. Mit genauen Zeitangaben werden Einstellungen und Sequenzen des Entsetzlichen zu einem ikonografischen Bericht über die Bild-Wirklichkeit. Gezeigt wird unter anderem die "Legierung der Fernsehbilder aus ästhetischem Reiz und realem Grauen [...], denen sich eine per Fernsehapparaturen zusammengeschaltete Gesellschaft aussetzte."

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Leder, Dietrich

Prof. Dr. Dietrich Leder (* 1954) studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Pädagogik und Philosophie in Köln. Seit den 1970er Jahren macht er Filme für Kino und Fernsehen. Er ist außerdem als Publizist mit dem Schwerpunkt Medienanalyse und -kritik für Tages- und Wochenzeitungen, Hörfunkredaktionen und Fachzeitschriften tätig und hält Seminare bei verschiedenen Sendern und Institutionen. Seit 1993 unterrichtet er Fernsehkultur an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

 

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