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Fernsehen und Video

Das Gespenst der Gewalt. Zur Geschichte der Gewaltdebatte. Ein Rückblick auf juristische und journalistische Praktiken sowie die Medienwirkung fragwürdiger Gewaltwirkungsstudien.

Autor: Riepe, Manfred
Erschienen: Berlin, 2003
Quelle: Vortrag gehalten am 26.4.2003 auf der Tagung „Bodies that splatter“ in der Berliner Akademie der Künste.

Abstract

In seinem Vortrag kritisiert Manfred Riepe, dass Printmedien und Fernsehen ein verzerrtes Bild vom Einfluss der Gewaltvideos vermitteln. Methodisch fragwürdige Untersuchungen unterstützen den Mythos der Verrohung durch Gewaltdarstellungen. Der Autor untersucht hier die diffuse Gemengelage zwischen ökonomischen Faktoren, arglosen Falschdarstellungen, fragwürdigen Wirkungsstudien und einer praktizierten Rechtsbeugung und zieht schließlich Bilanz: „Man muß Horrorfilme nicht mögen, aber ihr Verbot zu fordern, weil sie, wie gelegentlich behauptet wurde, auch Rechtsradikalen zur Stimulanz dienten, hat sich im nachhinein als nicht richtig erwiesen.“

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Riepe, Manfred

Manfred Riepe wurde 1960 geboren. Er lebt als freier Autor und Journalist in Frankfurt/Main. Seine Arbeitsgebiete sind Film- und Medienkritik und strukturale Psychoanalyse.

 

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