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Fernsehen und Video

Gewalttätig durch Medien?

Autoren: Kunczik, Michael / Zipfel, Astrid
Erschienen: Bonn, 2002
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg): Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament. B 44/2002.
Verlag: Bundeszentrale für politische Bildung

Abstract

Nach dem Amoklauf eines Schülers in Erfurt im Frühjahr 2002 wurden in der öffentlichen Diskussion wieder verstärkt gewalttätige Computerspiele und Filme für die Gewalt in der Gesellschaft verantwortlich gemacht. Diese stark vereinfachende Argumentation lässt Forschungsergebnisse, die auf differenziertere Zusammenhänge verweisen, außer Acht. Michael Kunczik und Astrid Zipfel fassen in ihrem Beitrag ausgewählte populärwissenschaftliche Thesen zur Wirkung von Gewaltdarstellungen zusammen und hinterfragen sie kritisch. Im Gegenzug gehen sie dann auf aktuelle wissenschaftliche Forschungsansätze und -ergebnisse der Mediengewaltforschung ein, die monokausale Erklärungsmuster von Gewalthandlungen meist widerlegen.

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Kunczik, Michael

Michael Kunczik (* 1945) ist Professor am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: Medien und Gewalt, internationale Kommunikation, Public Relations.

Veröffentlichungen: "Publizistik. Ein Studienhandbuch" (2001), "Gewalt und Medien" (1998, 4. Aufl.), "Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland" (1997).

 

Zipfel, Astrid

Astrid Zipfel, M.A.(* 1971) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Veröffentlichungen u.a.: "Public Relations in der Elektroindustrie. Die Firmen Siemens und AEG 1847 bis 1939" (1997).

 

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