Fernsehen und Video
Gewalttätig durch Medien?Autoren: Kunczik, Michael / Zipfel, Astrid |
AbstractNach dem Amoklauf eines Schülers in Erfurt im Frühjahr 2002 wurden in der öffentlichen Diskussion wieder verstärkt gewalttätige Computerspiele und Filme für die Gewalt in der Gesellschaft verantwortlich gemacht. Diese stark vereinfachende Argumentation lässt Forschungsergebnisse, die auf differenziertere Zusammenhänge verweisen, außer Acht. Michael Kunczik und Astrid Zipfel fassen in ihrem Beitrag ausgewählte populärwissenschaftliche Thesen zur Wirkung von Gewaltdarstellungen zusammen und hinterfragen sie kritisch. Im Gegenzug gehen sie dann auf aktuelle wissenschaftliche Forschungsansätze und -ergebnisse der Mediengewaltforschung ein, die monokausale Erklärungsmuster von Gewalthandlungen meist widerlegen. |
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Kunczik, Michael
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Zipfel, Astrid Astrid Zipfel, M.A.(* 1971) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. |




Michael Kunczik (* 1945) ist Professor am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: Medien und Gewalt, internationale Kommunikation, Public Relations.


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