Fotografieren: Handykameras

- Bild: Jacek Cieplinski, Lizenz: cc
Wer sich ein Handy zulegen will, wird kaum noch ein Modell ohne Kamera finden. Kameras gehören zur Grundausstattung eines Handys dazu. Heutzutage lassen sich je nach Blende, eingebauten Chip und fotografischem Geschick mit dem Handy richtig schöne Bilder machen. Dass die von professionellen Fotografen belächelten Handy-Kameras mehr als ein Spielzeug und Schnappschuss-Werkzeug sind, beweisen die folgenden Seiten:

- Bild: derekGavey, Lizenz: cc
Auch technisch gesehen reichen Handykameras mit bis zu 41 Megapixeln an Kompaktkameras ran. Ein hohe Megapixelzahl sorgt aber nicht automatisch für eine bessere Bildqualität und kann im schlimmsten Fall die Aufnahme verrauschen. Bei der Auswahl des richtigen Fotohandys sollte man nicht ausschließlich auf die Megapixel achten. Kriterien wie Auslösezeit, Autofokus und Bildstabilisator können dagegen die Bildqualität stärker beeinflussen. Wie unterschiedlich die Bilder je nach Modell ausfallen, zeigt der Vergleich am lebensnahen Bildmaterial.

- Bild: Nancee_art, Lizenz: cc
Ein paar wenige Tricks helfen schon, um auch mit dem Handy schöne Bilder zu machen:
- den Weißabgleich richtig einstellen, je nach Licht (bewölkt, Tageslicht, Glühbirne, Neonlicht, etc.) anpassen.
- nicht mit der Standardeinstellung fotografieren, sondern, wenn vorhanden, mit passenden Programmen wie z. B. Nachtaufnahme, Portrait oder Sport
- je nach Licht kann es sinnvoll sein, bewusst auf den Blitz zu verzichten, die Farben können u. U. natürlicher wirken.
- bei Nahaufnahmen vorsichtig mit dem Blitz umgehen, da dieser evtl. das Bild überhellt
- bei Innenaufnahmen möglichst alle vorhandenen Lichter einschalten
- wenn vorhanden mit der ISO-Einstellung arbeiten, gerät die Aufnahme zu dunkel, muss der Wert erhöht werden. Rauscht das Bild oder wirkt es überbelichtet, so nimmt man einen niedrigeren Wert.
- möglichst nicht gegen dass Licht fotografieren und falls nicht anders möglich, den Blitz von "Auto" auf "On" stellen bzw. die Einstellung "Gegenlicht" verwenden
- auf den Einsatz des digitalen Zooms verzichten, da er das Bild unscharf macht.
- Effekte wie Schwarz-Weiß oder Sepia erst bei der Nachbearbeitung am heimischen Rechner einsetzen. Beim Handy sollte man auf sie verzichten.
- wenn vorhanden ein Stativ verwenden oder das Handy an einem harten Untergrund ausrichten, um das Wackeln zu reduzieren.
(Quellen: T-Online, Mobilfunk-Talk, handy-mc)
Setzt man das Handy häufiger für Fotos ein, sollte ausreichend Speicher vorhanden sein. Neuere Geräte werden schon mit bis zu 32 GByte internem Speicher ausgeliefert. Aufrüsten lassen sich die Handys, indem man eine größere Speicherkarte einsetzt. Die SD, miniSD oder microSD genannten Karten kann man kostengünstig in jedem Elektronikfachhandel kaufen.
Autor: Christian Reinhold, MediaCulture-Online
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