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Hörfunk- und Hörspielgeschichte

Erfindung und Wirklichkeit, Individualität und Kollektiv: Streiflichter auf deutsche Hörspiele um 1930.

Autor: Kreuzer, Helmut
Erschienen: Siegen, 2000
Quelle: persönliches Manuskript.

Abstract

Helmut Kreuzer beschreibt das Verhältnis von Realität und Fiktion in deutschen Hörspielen um 1930. Sein besonderes Interesse gilt dabei der Art und Weise, in der nichtfiktionale, für die Zeit typische Themenfelder in die Hörspieltexte aufgenommen werden. Entdeckungen und technischer Fortschritt spielen eine besondere Rolle (was die Hörspielästhetik teilweise mit der Neuen Sachlichkeit verbindet); Beispiele hierfür sind Bertolt Brechts "Lindbergh" (1929) oder Arno Schirokauers "Magnet Pol" (1930).

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Kreuzer, Helmut

Helmut Kreuzer (1927-2004) studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Bibliothekswissenschaften und Philosophie in Basel, Freiburg, Göttingen und Tübingen. Dort promovierte er 1956, die Habilitation folgte neun Jahre später in Stuttgart. Kreuzer lehrte in Stuttgart, Saarbrücken und Bonn und wurde 1972 an die neu gegründete Gesamthochschule Siegen berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1992 blieb. Außerdem war er Gastprofessor an mehreren Universitäten in den USA sowie Mitherausgeber der "Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik" (LiLi). 1992 wurde Helmut Kreuzer die Ehrendoktorwürde der Universität Szeged/Ungarn verliehen, 1998 wurde er zum Ehrensenator der Universität Siegen ernannt.

 

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