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Hörfunk- und Hörspielgeschichte

Mein Bekenntnis zum Rundfunk.

Autor: Flesch, Hans
Erschienen: 1925
Quelle: FUNK, Heft 36, Jahrgang 1925.

Abstract

"Das Rundfunk-Hören ist eine Art Partiturlesen für jedermann", so schrieb Hans Flesch im Jahre 1925. Er sah die wichtigste Aufgabe des Rundfunks darin, Hörer auf Musikstücke vorzubereiten und einzuführen. Damit könnte bereits beim erstmaligem Anhören eines Stückes der Genuss des Hörens aufkommen, da es bereits erfasst und verstanden würde. Der Rundfunk fungiert also als intellektueller Vermittler und Helfer zum besseren Verständnis von Kunstwerken.
Als "selbstständige Kunstgattung" und "Darsteller", so Flesch, tritt das Radio dagegen in Form von Hörspielen auf, wobei ein "echtes" Hörspiel mehr sein sollte als die Vertonung eines Dramas.

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Flesch, Hans

Hans Flesch (*1896) wurde 1924 künstlerischer Leiter des neu gegründeten Südwestdeutschen Rundfunkdienstes in Frankfurt. 1929 berief man ihn zum Intendanten der Berliner "Funk-Stunde", 1933 wurde er von den Nationalsozialisten abgesetzt. Flesch ist seit den letzten Wochen des Krieges verschollen.

 

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