Hörfunk- und Hörspielgeschichte
Edgar Lersch im Gespräch mit Helmut Heißenbüttel.Autor: Lersch, Edgar |
AbstractAm 28.08.1981 führte Edgar Lersch, Chef des Historischen Archivs im Süddeutschen Rundfunk, ein Gespräch mit Helmut Heißenbüttel, dem langjährigen Leiter und Redakteur des "Radio-Essay" beim SDR. Heißenbüttel arbeitete vom 1.1.1959 bis Ende Juni 1981 beim SDR, zunächst mit Alfred Andersch zusammen. Heißenbüttel berichtet in dem Gespräch ausführlich über seine Arbeit am Sender und über sein Selbstverständnis von Literatur im Rundfunk. Ein nicht spannungsfreies Klima zwischen Andersch und Heißenbüttel wird sichtbar. Zur Person: Helmut Heißenbüttel wurde am 21.6.1921 in Rüstringen, heute Wilhelmshaven, geboren. Nach Kriegsteilnahme und schwerer Verwundung, studierte er Architektur, Germanistik und Kunstgeschichte in Dresden, Leipzig und Hamburg. 1955 -1957 war Heißenbüttel Lektor beim Claassen-Verlag. Er nahm 1959 das Angebot von Alfred Andersch an und wurde Nachfolger von Hans Magnus Enzensberger in der Stuttgarter "Radio-Essay"-Redaktion am SDR. Heißenbüttel machte sich einen Namen als Exponent einer modernen, avantgardistischen Nachkriegsliteratur und arbeitete in der sogenannten "Stuttgarter Schule" mit den Autoren Gomringer, Bense und Döhl zusammen. Veröffentlichungen: "Textbuch 1 -4" (1960-1964), "Über Literatur" (1966), "Projekt Nr. 1 D'Alemberts Ende" (1970). Heißenbüttel wurde 1971 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden für sein Hörspiel "Zwei oder drei Portraits" (SDR, 1970) ausgezeichnet. |
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Lersch, Edgar
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Prof. Dr. Edgar Lersch (* 1945) ist Leiter des Historischen Archivs des SWR. Seit 2001 ist er außerdem Honorarprofessor für Mediengeschichte und Archivkunde der Medien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.


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