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Hörfunk- und Hörspielgeschichte

"Eine wahre Flut von Eich-Hörspielen überschüttet uns von allen Seiten her" - Auf dem Weg zum erfolgreichen Hörspielautor 1950-1953.

Autor: Wagner, Hans-Ulrich
Erschienen: Potsdam, 1999
Quelle: Hans-Ulrich Wagner: Günter Eich und der Rundfunk. Essay und Dokumentation.
Verlag: Verlag für Berlin-Brandenburg
ISB-Nummer: 3-932981-46-4

Abstract

Der Beitrag (Auszug) untersucht die Zusammenarbeit Günter Eichs mit verschiedenen Rundfunksendern zu Beginn der 1950er Jahre. In dieser Periode erlebte Eich den Höhepunkt seiner Karriere als Hörspielautor. Der Text gibt Aufschluss über den Entstehungszusammenhang vieler Hörspiele von Eich und spiegelt gleichzeitig einen Teil der Rundfunkgeschichte dieser Jahre wider. Der Band enthält (in unser Bibliothek nicht dokumentiert) eine vollständige und kommentierte Radiographie der gesendeten Rundfunkarbeiten von 1930 - 1972 und bildet damit eine wichtige bibliografische Grundlage für die Eich-Forschung. Im übrigen untersucht Hans-Ulrich Wagner Nähe und Ferne von Günter Eich zum nationalsozialistischen Rundfunk und seinen ideologischen Implikationen, eine Frage, die die Forschung vor allem in den letzten zwanzig Jahren bewegt hat.

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Wagner, Hans-Ulrich

Hans-Ulrich Wagner (* 1962) arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die Beziehungen von Rundfunk und Literatur im 20. Jahrhundert. Seit 1996 ist er Jurymitglied beim "Hörspielpreis der Kriegsblinden".

Veröffentlichungen: "'Der gute Wille, etwas Neues zu schaffen'. Das Hörspielprogramm in Deutschland von 1945 bis 1949" (1997), "Günter Eich und der Rundfunk. Essay und Dokumentation" (1999).

 

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