Die Gestik beim Reden
- Offene oder geschlossene Haltung
- Die Verlegenheitsgeste
- Aggressiver Sprechgestus
- Das Brillenspiel
- Belehrender Sprechgestus
Offene oder geschlossene Haltung
Offene Arme und ein sicherer Stand signalisieren nicht nur Offenheit in Richtung Publikum, es ist meist auch ein Indiz für die rhetorische Beherrschung der Situation durch den Redner. Eine offene Armhaltung ermöglicht es, das Gesagte mit den Händen und Armen zu unterstreichen.
Eine geschlossene Armhaltung zeigt meistens eine Unsicherheit beim Reden, ein "sich abstützen an der eigenen Person". Außerdem blockiert die geschlossene Haltung die natürliche Gestik.
Die Verlegenheitsgeste
Durch Verlegenheitsgesten teilt sich die Unsicherheit dem Publikum unmittelbar mit, unter Umständen "leidet" es mit.
Aggressiver Sprechgestus
Der Redner hat sich in Wut und Aggression geredet. Hier besteht die Gefahr, theatralisch und letztlich wenig überzeugend zu werden.
Das Brillenspiel
Das Spiel mit der Brille oder einem Stift wird meist unbewusst von durchaus selbstsicheren Rednerinnen und Rednern gepflegt. Das Spiel mit den Gläsern wirkt "intellektuell", lenkt aber auf die Dauer das Publikum sehr ab. Eine Nebensache wird unversehens zur Hauptssache - die geschulte Rhetorikerin und der gewiefte Redner werden dies vermeiden.
Belehrender Sprechgestus
Wenn Finger und Hände in extremer Weise zur Unterstreichung des Vortrags genutzt werden, kann das leicht belehrend oder "lehrerhaft" wirken.
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Literaturtipps: Körpersprache
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