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Schlag nach bei Goethe!

Gemälde von Tischbein: Goethe in der Campagna
Goethe in der Campagna, Gemälde von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1787)

Was es mit dem Atmen, genauer: dem Ein- und Austamen, auf sich habe, das hat Goethe sehr treffend formuliert. Wer das Prinzip von Spannung und Entspannung beherzigt, und zur Grundlage seines Sprechens macht, hat wesentliche Grundlagen der Sprecherziehung gelegt:

 

"Im Atemholen sind zweierlei Gnaden,

Die Luft einholen, sich ihrer entladen.

Jenes bedrängt, dieses erfrischt.

So wunderbar ist das Leben gemischt.

Drum danke Gott, wenn er dich preßt,

Und danke ihm, wenn er dich wieder entläßt!"

 

 

Literaturtipps: Atem- und Sprechtechnik

Stefan Wachtel:
Formen des Sprechens

Hans Jung:
Der Weg zur wirkungsvollen Rede in der Öffentlichkeit