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Haupt-/Werkrealschule

Ablauf des Unterrichts

Vorbereitung:

Die Schüler und Schülerinnen bekommen den Auftrag, eine Folge der Daily-Soap "Gute Zeiten - schlechte Zeiten" (alternativ eine andere Dailysoap) auf Video oder DVD aufzuzeichnen. Dabei sollen sie sowohl die gesamte gesendete Werbung (vor, während und nach der Sendung) sowie auch noch eine Minute von der vorhergehenden und der nachfolgenden Sendung mit aufnehmen.

Durchführung in der Schule:

1. Unterrichtseinheit (etwa eine Stunde):

Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst Vermutungen anstellen, wie lange der gesamte Werbeanteil ist. Die Ergebnisse werden an der Tafel, einem Plakat oder auf einer Folie fixiert, die wiederum mit dem Overheadprojektor an die Wand projiziert wird.

Mit Hilfe eines Protokolls wird die aufgezeichnete Folge GZSZ nun in "Werbung" und "eigentliche Sendung" unterteilt. Im Unterrichtsgespräch werden die Ergebnisse besprochen.

Dabei muss herausgearbeitet und gesichert werden, welche Arten von Fernsehwerbung rund um "Gute Zeiten - schlechte Zeiten" im Fernsehen platziert werden.

 

Die Ergebnisse des Protokolls werden danach noch im Mathematikunterricht weiterverarbeitet:

  • Umwandlung der einzelnen Blöcke in Prozentsätze.
  • Darstellung in verschiedenen Schaubildern (Block-, Balken- und Kreisdiagramm) mit Hilfe einer Tabellenkalkulation.

In einem abschließenden Unterrichtsgespräch wird mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Wahrnehmung zu den TV-Spots gesprochen:

  • Findet ihr Werbung im Fernsehen gut oder schlecht?
  • Was macht ihr, wenn Werbung ausgestrahlt wird?

2. Unterrichtseinheit (etwa zwei Stunden):

Das Thema „eigene Bedürfnisse” (WZG Klasse 6) wird kurz wiederholt und auf das Thema Fernsehwerbung bezogen (Sachinformationen zu Bedürfnissen und Werbung).

 

In Kleingruppen schauen sich die Schülerinnen und Schüler die Werbung aus dem vorhandenen Filmmaterial (Werbespots aus der letzten Stunde) an. Die Lehrerin oder der Lehrer muss entsprechende Videokassetten oder DVDs mit den Werbeclips vorbereiten.

Des Weiteren stehen im Internet einige Werbeclips zum Download zur Verfügung.

Als Arbeitsgrundlage erhält jede Gruppe ein Arbeitsblatt und einen Transkriptionsbogen.

 

Die Ergebnisse der Schülergruppen werden danach in Form eines Mind-Maps im Klassenraum für alle zugänglich gemacht (Transkriptbogen daneben hängen) und in einem Unterrichtsgespräch wird über die Erreichbarkeit von Jugendlichen als Zielgruppe von Werbung gesprochen.

 

3. Unterrichtseinheit (mindestens sechs Stunden):

Die Schülergruppen erstellen einen eigenen kurzen Videowerbespot (maximal 25 Sekunden Länge!) für ein kommendes Schulfest. Dort wird ein im Unterricht hergestelltes Produkt (Waffeln, Spiel, ...) beworben. Zusätzlich können natürlich auch noch Werbeplakate gemacht werden.

Alternative: Der Videofilm wird an zwei Nachmittagen außerhalb des regulären Unterrichts mit einer kleinen Schülergruppe gedreht, geschnitten und vertont.

 

Materialien zur Videoarbeit:

- Allgemeines (Storyboard etc.)

- Videoschnitt

Vorbereitung für den Werbefilm:

1. Jede Gruppe bringt ein fertiges Storyboard mit in die Schule.

2. Aus dem Storyboard werden die benötigten Requisiten abgeleitet und organisiert.

3. Es wird ein Drehplan erstellt.

4. Musik für den Clip besorgen (Achtung: Gema-Gebühren! Es gibt jedoch auch Gema-Freie Musik im Internet).

Aktive Videoarbeit:

Die Einzelgruppen erstellen ihren Film.

Postproduktion:

Mit Hilfe eines Videoschnittcomputers wird entweder in der Schule oder im entsprechenden Medienzentrum der Clip geschnitten und mit Hilfe der Musik nachvertont.

 

Der Werbespot wird mehrmals in den großen Pausen vor dem Schulfest und natürlich, vor allem für die anderen Besucher, während des Schulfests gezeigt.

 

 

Externer Linktipp: Lernpfade

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