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Hören

Hör-Ästhetik.

Autorin: Wermke, Jutta
Erschienen: Frankfurt am Main, 1998
Quelle: medienpraktisch. Zeitschrift für Medienpädagogik, Heft 1, 1998.
Verlag: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik

Abstract

Ausgehend von der Feststellung, dass die didaktische Konzeption des Deutschunterrichts ausschliesslich auf die Lernbereiche des Lesens, Schreibens und Sprechens fixiert sei, fordert die Autorin eine verstärkte Verankerung des auditiven Moments innerhalb des Curriculums. Es geht ihr darum, eine Hör-Ästhetik zu etablieren, die das Hören in seinen verschiedenen Dimensionen als eigenständigen Wahrnehmungsbereich ernst nimmt, und dementsprechend in die Unterrichtspraxis integriert. An Beispielen zeigt sie Möglichkeiten didaktischer Zugangsweisen auf, wie das "Hören", im Rahmen einer integrierten Medienerziehung, in den Unterricht einbezogen werden könnte.

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Wermke, Jutta

Jutta Wermke studierte Germanistik und evangelische Theologie an der Universität Bonn. Ergänzend legte sie ein pädagogisches Examen ab. Ihre Dissertation (1973) trägt den Titel "Wozu Comics gut sind?! Unterschiedliche Meinungen zur Beurteilung des Mediums und seiner Verwendung im Deutschunterricht". Tätigkeiten in Bonn und Duisburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin folgte die Habilitation mit einer Arbeit zur Kreativitätsförderung (Siegen 1986). Seit 1997 lehrt Wermke an der Universität Osnabrück.

Veröffentlichungen: "Kreativität als paradoxe Aufgabe" (1989), "Ästhetik und Ökonomie. Beiträge zur interdisziplinären Diskussion von Medien-Kultur" (2000), "Hören und Sehen. Beiträge zu Medien- und ästhetischer Erziehung" (2001)

 

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