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Hören

Eich und die große Zeit des deutschen Hörspiels. Nostalgischer Nachruf auf eine halbwegs schon dahingeschiedene literarische Gattung.

Autor: Ayren, Armin
Erschienen: Stuttgart, 1999
Quelle: Stuttgarter Zeitung (Ausgabe vom 4. Dezember 1999).
Verlag: Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co KG

Abstract

Die große Zeit des Hörspiels ist vorbei, bedauert der Autor in diesem Artikel. Fast ein Relikt aus längst vergangener Zeit, wird das Hörspiel heute nur noch von der älteren Generation gehört. Die Schuld daran gibt der Autor dem Mangel an aktuellen guten Hörspielproduktionen. Er schwelgt in Erinnerungen an die Hörspiele des großen Autors Eich, wie "Man bittet zu läuten", "Zeit und Kartoffeln", oder "Träume". Außer Beckett und Eich sei es sehr wenigen Autoren gelungen, mit dem Hörspiel "eine selbständige vierte Dichtungsgattung zu schaffen und nicht nur einen fürs Radio adaptierten Ableger des Theaterstücks".

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Ayren, Armin

Armin Ayren, geb. 1934 in Friedrichshafen, ist Schriftsteller und Kritiker und lebt in Höchenschwand. Er schreibt Romane, Erzählungen und Hörspiele und veröffentlichte zuletzt einen Aufsatzband zur Musik mit dem Titel "Von der Lust des Vergleichens" (2003).

Sonstige Veröffentlichungen: "Der Brandstifter und andere Abweichungen" (1968), "Elias Canetti" (1977), "Der Mann am Kamin" (1980), "Der flambierte Säugling" (1985)

 

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