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Hören

Ich höre, also bin ich.

Autor: Berendt, Joachim-Ernst
Erschienen: Tübingen, 1998
Quelle: Thomas Vogel (Hrsg.): Über das Hören: einem Phänomen auf der Spur.
Verlag: Attempto Verlag
ISB-Nummer: 3-89308-287-5

Abstract

Joachim-Ernst Berendt stellt grundsätzliche Betrachtungen über das Hören an, einem Sinn, der in einer hauptsächlich auf visuelle Reize ausgerichteten Welt häufig unterschätzt wird. Der Autor nähert sich seinem Gegenstand essayistisch und teilweise assoziativ. Charakteristisch für Berendts Stil ist die Methodenvielfalt: er betrachtet das Hören "phänomenologisch und psychologisch, rationalistisch wie esoterisch, evolutiv wie physikalisch, positivistisch wie spirituell".

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Berendt, Joachim-Ernst

Der "deutsche Jazzpapst" Joachim-Ernst Berendt wurde 1922 in Berlin geboren. Er gehörte zu den Mitbegründern des SWF in Baden-Baden, dessen Jazzredaktion er von 1950 bis 1987 leitete. Berendt hat über 10,000 Jazzsendungen für den Rundfunk gemacht und etwa 250 Schallplatten produziert. Bekannt wurde der Autor vor allem durch sein "Jazzbuch" von 1953, das zu einem Weltbestseller wurde. Berendt initiierte die ab 1964 veranstalteten Berliner Jazztage (heute Jazzfest Berlin) und wirkte bei der Organisation internationaler Festivals und Konzerte mit. Er wurde vielfach ausgezeichnet und war unter anderem Träger des Bundesverdienstkreuzes. Joachim-Ernst Berendt starb im Jahr 2000 an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Veröffentlichungen: "Das Jazzbuch" (1953), "Nada Brahma. Die Welt ist Klang" (1983), "Das Dritte Ohr. Vom Hören der Welt" (1985), "Das Leben - ein Klang. Wege zwischen Jazz und Nada Brahma" (Autobiografie 1996)

 

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