Hörspiel
Zu frühen deutschen Hörspielen und Hörspielkonzeptionen (1924-1927/28): Hans Flesch, Alfred Auerbach, Rudolf Leonhard, Oskar Moehring.Autor: Kreuzer, Helmut |
AbstractHelmut Kreuzer untersucht vier der frühesten deutschen Hörspiele, die - im Gegensatz zur Adaption literarischer Vorlagen - speziell für die in den 20er Jahren neu aufkommende Gattung konzipiert worden sind. Das Medium Radio selbst ist Gegenstand zweier Hörspiele von Hans Flesch und Alfred Auerbach; Kreuzer sieht darin eine frühe, teilweise grotesk überspitzte Medienkritik. Charakteristisch für die zweite Gruppe von Hörspielen, die Kreuzer behandelt, ist eine für die Moderne durchaus typische "Wendung nach innen". Gleichzeitig sind die Charaktere einer dramatischen äußeren Handlung, die auf der Bühne nicht darstellbar ist (wie z. B. das Schiffsunglück in Möhrings "Sturm über dem Pazific"), schicksalhaft ausgeliefert. Welche gattungsgeschichtliche Bedeutung den Werken zukommt, lässt sich nach Einschätzung des Autors angesichts der "verschollenen Masse" von Hörspielen aus den 1920ern schwer beurteilen. |
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Kreuzer, Helmut Helmut Kreuzer (1927-2004) studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Bibliothekswissenschaften und Philosophie in Basel, Freiburg, Göttingen und Tübingen. Dort promovierte er 1956, die Habilitation folgte neun Jahre später in Stuttgart. Kreuzer lehrte in Stuttgart, Saarbrücken und Bonn und wurde 1972 an die neu gegründete Gesamthochschule Siegen berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1992 blieb. Außerdem war er Gastprofessor an mehreren Universitäten in den USA sowie Mitherausgeber der "Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik" (LiLi). 1992 wurde Helmut Kreuzer die Ehrendoktorwürde der Universität Szeged/Ungarn verliehen, 1998 wurde er zum Ehrensenator der Universität Siegen ernannt. |
Praxistipps: Radio, Hörspiel, Musik
Know-how:
Technik fürs Radiomachen
Know-how:
Einführung in die praktische Radioarbeit
Know-how:
Das Hörspiel
Know-how:
Rundfunkgeschichte







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