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Hörspiel

Netzwerkgesellschaft. Hörspiel in Europa: Geschichte und Perspektiven.

Autorin: Schneider, Irmela
Erschienen: Frankfurt/Main, 2003
Quelle: epd medien. Nr. 62.
Verlag: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik

Abstract

Die Gattung Hörspiel hat sich in seiner Geschichte als außerordentlich wandlungsfähig erwiesen. In den 20er Jahren erlebte das Hörspiel eine erste Blütezeit, während der nationalsozialistischen Diktatur war es Propagandainstrument, die größte Popularität erreichte es in den 50er Jahren. Heute, als "ars acustica" und als Medienkunst ist es zu einer Expertenkultur geworden, und hat sich weit von der literarischen Hörspielform der 50er Jahre entfernt. Das Hörspiel der Gegenwart operiert intermedial, multimedial, jenseits des Mediums Radio. In der hybriden Form des heutigen Hörspiels und in seiner dreifachen Präsenz als Hörfunk, als Ausstellungsobjekt und als Teil der Netzkultur sieht die Autorin Chancen und Perspektiven für das europäische Hörspiel, das Potenzial für seine Entwicklung als eine interkulturelle Form.

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Schneider, Irmela

Dr. Irmela Schneider ist Professorin am Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der Uni Köln. Sie habiltierte 1980 zum Thema "Der verwandelte Text. Wege einer Theorie der Literaturverfilmung" und leitete verschiedene Medienforschungsprojekte, u.a.: "Hybridkultur. Bildschirmmedien und Evolutionsformen der Künste".

Veröffentlichungen: "Bilder einer Selbst-Ausstellung. Spectator – Viewer – User" (2004), (Hrsg.): "Diskursgeschichte der Medien nach 1945, Bd. 1-3" (2002-2004), "Film, Fernsehen & Co. Zur Entwicklung des Spielfilms in Kino und Fernsehen" (1990)

 

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