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Jugendvideoarbeit

Foto: Dreharbeiten von Jugendlichen zu "Tatort Bodensee"

YouTube, MySpace, MyVideo - In Zeiten von Web 2.0 gestaltet sich der Übergang vom Medienkonsumenten zum Medienproduzenten zunehmend fließend. Viele Kinder und Jugendliche greifen zur Videokamera, zur Handykamera oder zur WebCam. Neue Präsentationsformen und technische Entwicklungen befördern ästhetische und kommunikative Wege des audiovisuellen Selbstausdrucks.

 

Mit der Tagung Jugendvideoarbeit -Praxiserfahrungen und aktuelle Trends, die die PH Ludwigsburg am 13. Juni veranstaltete, sollten den Entwicklungslinien der außerschulischen Jugendvideoarbeit mit Kindern und Jugendlichen nachgespürt, aktuelle Trends aufgezeigt sowie ein Ausblick auf die weitere Entwicklung der Jugendvideoarbeit formuliert werden.

 

Wir stellen hier einige Vorträge zusammen.

 

Worauf es ankommt bei der Videoarbeit

Christine Zinn von der PH Ludwigsburg umriss anhand zentraler Begriffe die Bedingungen gelingender Jugendvideoarbeit. Im Vordergrund von Film- oder Videoprojekten stünde das Ziel einen guten Film zu machen. Für Pädagog/inn/en sei außerdem wichtig, dass die Jugendlichen ein "kritisches Auge" entwickelten und Einblick in die Berufe rund ums Filmemachen erhielten.

 

Aktive Jugendvideoarbeit (mp3, 12 MB)

 

Eine kurze PowerPoint-Präsentation veranschaulichte den Vortrag.

Jugendliche sind kompetent

Andreas von Hören vom Medienprojekt Wuppertal berichtete von den Erfahrungen, die man dort mit Film- und Videoarbeit in den letzten zwanzig Jahren gesammelt hat. Im Mittelpunkt steht dort das Produkt, das heißt Ziel ist es einen ästhetisch anspruchsvollen Film zu machen, der auch die Probe auf der großen Leinwand besteht. Gleichzeitig haben die Themen der Jugendlichen absolute Priorität. Für ihre Ideen erhalten sie sowohl inhaltlich als auch technisch die nötige Unterstützung und zwar ohne theamtische Vorgaben.

 

Jugendvideoarbeit in Wuppertal (mp3, 21 MB)

 

Jugendvideoarbeit in Wuppertal, Teil 2 (mp3, 7 MB)