Literatur und Gedichte
Ratschläge für einen schlechten Redner
Autor: Tucholsky, KurtDatum: 16. November 1930
Quelle: MediaCulture-Online
Beschreibung:
Wer ab und an Tagungen, Kongresse und Empfänge besucht, weiß genau, wovon Kurt Tucholsky in dieser wunderbaren Satire spricht. Denn alle Fehler, die Tucholsky hier aufzählt, kommen bei echten Reden leider viel zu häufig vor. Der Text stammt übrigens aus dem Jahr 1930, auch damals waren offenbar gute Reden keine Selbstverständlichkeit.
Tondokument (mp3, 1.7 MB, Dauer: 00:05:59)
Interpret: Christian Hörburger
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Tucholsky, Kurt
Kurt Tucholsky (1890-1935) wurde in Berlin geboren und besuchte dort das Französische Gymnasium. Erste Veröffentlichung im "Ulk" 1907. Es folgten Beiträge im "Vorwärts" und in der "Schaubühne". Jurastudium in Berlin und Genf (Promotion zum Dr. jur.). 1915 wurde Tucholsky zum Militär einberufen. 1924 ging er als Korrespondent für die "Weltbühne" nach Paris. 1929 Emigration nach Schweden. Bei der "Bücherverbrennung" 1933 wurden seine Werke verbrannt, er stand auf der ersten Ausbürgerungsliste des deutschen Reiches. Freitod 1935 in Schweden.
Wichtige Werke: "Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte" (1912), "Fromme Gesänge" (1919), "Deutschland, Deutschland über alles!" (1929), "Schloß Gripsholm" (1931), "Lerne lachen ohne zu weinen" (1931).
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