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Medienkultur

Web 2.0 und das Museum.

Autor: Weibel, Peter
Erschienen: Baden-Baden, 2007
Quelle: Mangold, Michael/ Weibel, Peter/ Woletz, Julie (Hrsg.): Vom Betrachter zum Gestalter. Neue Medien in Museen – Strategien, Beispiele und Perspektiven für die Bildung.
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft

Abstract

Mit dem Schlagwort User Generated Content werden jene Aktivitäten umschrieben, bei denen Nutzer ihre eigenen Werke ins Netz stellen und mit anderen darüber kommunizieren. Der Beitrag von Peter Weibel stellt dar, wie die Benutzer beim Umgang mit diesen Möglichkeiten ein völlig neues Verhalten erlernen: Der ehemals passive Betrachter wird zum Gestalter, Produzent und Sender medialer Inhalte und Botschaften. Peter Weibels Vision für die Museen der Zukunft ist es daher, die neuen durch Web 2.0 erworbenen Verhaltensweisen und Kulturtechniken in die Museen des 21. Jahrhunderts zu integrieren.

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Weibel, Peter

*1944 in Odessa (UdSSR); Studium der Literatur, Philosophie, Medizin, Logik und Film in Paris und Wien. Weibel gehört schon früh zu den eloquenten Verfechtern einer Theorie der Medien und der Kommunikation, mit der er immer wieder die Eigengesetzlichkeiten der verschiedenen Medien herausarbeitet. Im Rahmen seiner theoretischen und kuratorischen Arbeit war er u.a. Kurator der Neuen Galerie, Graz, und Professor an der Hochschule für Angewandte Kunst, Wien, sowie Künstlerischer Kommissar der österreichischen Pavillons der Biennale Venedig; 1989-94 Direktor des Instituts für Neue Medien, Frankfurt/M.; seit 1999 Leiter des ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe; lebt und arbeitet in Karlsruhe.

 

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