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Medienpädagogik

Warum ist Medienerziehung in der Familie notwendig?

Autoren: Six, Ulrike / Gimmler, Roland
Erschienen: Berlin, 2010
Quelle: Band 3 der Schriftenreihe der Medienanstalt Hamburg /Schleswig-Holstein (MA HSH), Medienerziehung in der Familie. Ein Ratgeber für Eltern.
Verlag: Vistas Verlag

Abstract

Kinder müssen von ihren Eltern für die Mediennutzung „fit" gemacht werden, um die Möglichkeiten der Medienumwelt sinnvoll nutzen zu können. Dafür brauchen sowohl Erwachsene wie auch Kinder entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten. Schon sechsjährige Kinder verbringen in ihrer Freizeit pro Tag durchschnittlich immerhin fast 2,5 Stunden mit den verschiedenen Medien. Six und Gimmler arbeiten in dem vorliegenden Beitrag die Bandbreite der Medienwirkungen und der Bedürfnisse heraus, die Kinder mit Medien verbinden: Leitbildfunktion, die Verbesserung des Selbstwertgefühls oder auch die Verarbeitung von Ängsten und die Reduzierung von Einsamkeit. Ein starkes Risiko sehen die Autoren in der "pathologischen Abhängigkeit" von bestimmten Medien. Besonders schwierig ist die Rolle des Kindes als „Absender", beispielsweise als Verfasser von E-Mails oder beim Verbreiten von Bildern oder Videos im Internet.


Dieser Auszug ist Teil einer Schriftenreihe der Medienanstalt Hamburg /Schleswig-Holstein ( MA HSH ).

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Six, Ulrike

Ulrike Six, Dr. phil. habil., Dipl. Psych., war von 1976 bis 1987 am Institut für Psychologie der Universität Köln tätig. Danach leitete sie die Abteilung für Medien und Neue Informationstechnologien am Deutschen Jugendinstitut in München. Seit 1992 ist sie Professorin im Fachbereich Psychologie der Universität Koblenz-Landau und Leiterin des Landauer Universitäts-Instituts für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik. Forschungsschwerpunkt ist die empirische Medienforschung (v.a. Medienpsychologie, -pädagogik, Kommunikations- und Sozialpsychologie).

Veröffentlichungen: "Medienerziehung im Kindergarten" (1998), "Medienerziehung in der Grundschule" (2000).

 

Gimmler, Roland

Dr. Roland Gimmler (1964) ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationspsychologie, Medienpädagogik und Sprechwissenschaft im Fachbereich Psychologie der Universität Koblenz-Landau. Von 1889 bis 1994 studierte er Erziehungswissenschaft an der Universität Koblenz-Landau und promovierte 2001. Seine Forschungs- und Arbeitsbereiche sind Internet, Multimedia, Computerspiele, Medienpädagogik und Medienkompetenz.

 

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