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Mobile Kommunikation

Kommunizieren immer und überall, an jedem Ort und mit jeder beliebigen Person, das ist dank Handy schon längst Realität. Ein Fachforum "Mobile Kommunikation" ging der Frage nach, wie die neuen Technologien die Kommunikation in der Gesellschaft verändern. Veranstaltet wurde es vom Institut für Medienpädagogik, netzcheckers, Schulen ans Netz und LizzyNet am 25. November 2006 in München. Hier sind einige Vorträge der Tagung zum Nachhören.

 

Jürgen Ertelt, netzcheckers.de: Kommunizieren immer und überall - was ist technisch möglich?

 

Ulrike Wagner, JFF - Institut für Medienpädagogik: Mobile Kommunikation in der Gesellschaft.

Alle Vortragenden stützten sich auf die neueste JIM-Studie (Jugend, Information, Multimedia) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MPFS). Danach besitzen 92 Prozent der Jugendlichen ein Handy und diese Geräte können schon unglaublich viel, wie die Grafik unten zeigt. Die vollständige Studie ist auf der Website des MPFS als PDF zu erhalten: JIM-Studie 2006.

Was ist technisch möglich?

Das Handy ist heute schon ein tragbares Kommunikationsgerät, das künftig noch mehr Funktionalitäten in sich vereinen wird. Fieberhaft arbeiten Netzbetreiber, Fernsehanbieter und Gerätehersteller an neuen Angeboten für Handys. Jürgen Ertelt vermutet, dass sie künftig Laptops, Kameras und andere tragbare audiovisuelle Apperaturen konzentrieren und die meisten Übertragungsformen (Protokolle) meistern werden.

 

Hier sein Vortrag als Ton.

Zwischen Freiheit und Kontrolle

Mit dem Handy assoziieren viele Attribute wie jung, erfolgreich, unabhängig. Gleichzeitig eröffnen sich mit ihm aber auch neue Wege der Kontrolle durch die Funkortung. Ulrike Wagner vom JFF beschreibt gesellschaftliche Aspekte der mobilen Kommunikation. Das Handy, so ihre Analyse, ist für die meisten noch ein individuelles Medium, das sie zur Kommunikation, zur Alltagsorganisation und zum Spielen nutzen.

Hier ihr Vortrag als Ton.

Zu netzcheckers.de

 

Zum JFF - Institut für Medienpädagogik

 

Zum Handy-Special von Mediaculture-Online