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Nachrichten

Die tiefen Gräben der globalen Medienwelt. Interkulturelle Medienkompetenz, Krisenkommunikation und der Kampf um regionale und lokale Absatzmärkte.

Autor: Hahn, Oliver
Erschienen: Frankfurt am Main, 2003
Quelle: Frankfurter Rundschau vom 09.12.03.

Abstract

Die Bedeutung einer Information ist nicht eindeutig; sie erschließt sich erst in ihrem kulturellen Kontext. Was wir einen Terroristen nennen, bezeichnen beispielsweise die Palästinenser als Freiheitskämpfer. Wie sich zuletzt im Irakkrieg 2003 zeigte, tritt im ökonomischen Kampf um Informationen den westlichen TV-Leitmedien arabische Fernsehsender wie Al Dschasira gegenüber und beide Seiten vermitteln ihre eigenen kontextobjektiven Perspektiven. Vor diesem Hintergrund macht Oliver Hahn auf interkulturelle Störfälle aufmerksam und auf die Bedeutung interkultureller Medienkompetenz von Medienschaffenden und Medienkonsumenten.

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Hahn, Oliver

Dr. Oliver Hahn (* 1969) ist Gastprofessor für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden und Research Fellow des Wissenschaftszentrums für Internationalen Journalismus (Erich-Brost-Institut) an der Universität Dortmund. Er habilitiert sich mit einem Forschungsprojekt "Bordercasting - Globale Krisenkommunikation des grenzüberschreitenden Nachrichtenfernsehens im Kulturendialog zwischen der neuen arabischen und der westlichen Medienwelt".

 

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