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Der gläserne Mensch: Paranoia 1984, Wirklichkeit 2004?Autorin: Fischer, Claudia |
AbstractModerne Computer ermöglichen eine so umfassende Datenerfassung und -auswertung, dass die totale Überwachung von Individuen, wie sie Orwell in seinem düsteren Zukunftsroman beschreibt, heute ohne Weiteres möglich wäre. Zwar gibt es keinen "Großen Bruder", der hinter all den Überwachungscomputern und -kameras steht, die den öffentlichen Raum bevölkern, dafür können die Daten von vielen "kleinen Brüdern" für ihre individuellen Zwecke genutzt werden. RFID-Chips (Radio Frequency Identification) werden längst nicht mehr nur für die Diebstahlsicherung eingesetzt, auch Kundenkarten oder WM-Tickets sollen mit den unsichtbaren "Schnüffelchips" versehen werden. Am Beispiel des Handelskonzerns METRO, der zur Zeit RFID-Chips als elektronische Preisschilder testet, zeigt die Autorin mögliche Gefahren der Technologie für Persönlichkeitsrecht und Datenschutz. In Bielefeld haben sich Bürgerrechtler des Vereins "FoeBud" erfolgreich gegen die Kundenüberwachung im sogenannten Metro-Future-Store gewehrt. |
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Fischer, Claudia
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Claudia Fischer (* 1966) ist studierte Medienpädagogin und arbeitet als freie Journalistin für TV, Radio und Print, vor allem für den WDR in Bielefeld. Sie engagiert sich im Bielefelder 


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