Metanavigation:


Politische Rhetorik

Was vermag die Regierungserklärung - Ein Demokratenspiegel.

Autor: Pörksen, Uwe
Erschienen: 2005
Quelle: Originalbeitrag. Gekürzte Fassung auch in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 276, 30. November 2005

Abstract

Obwohl die politische Rede heute im Vergleich zu früher an öffentlicher Bedeutung verloren hat, sollte sie als essentielles Mittel der Politik nicht unterschätzt werden. Sie ist "das stärkste Instrument, um die Autonomie des Politischen zur Geltung zu bringen." So sollte die "große" Regierungserklärung, die zu Beginn einer Amtszeit gehalten wird, die zukünftige Politik programmatisch und richtungsweisend darlegen, sie sollte klären, mitteilen und wirken. Im Vorfeld der Antrittsrede der designierten Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt Uwe Pörksen die Frage, was in diesem Falle eine gute Regierungserklärung sei. Hier muss das Bündnis zweier Parteien, der großen Koalition aus SPD und CDU, vorgestellt werden, die sich zuvor als einander ausschließende Gegner gegenüberstanden. In fünf Schritten gibt der Autor Antwort, wie aus einer Bestandsaufnahme und den ihr wahrgenommen Optionen eine (gute) politische Rede wird.


Der Text als:   pdf (94 KB) html (17 KB)sxw (14 KB)
 

Pörksen, Uwe

Prof. Dr. Uwe Pörksen (* 1935 in Breklum) studierte Deutsch, Geschichte und Philosophie auf Lehramt in Freiburg, Göttingen und Kiel. Nach dem Referendariat promovierte er in Kiel (1968), 1975 folgte seine Habilitation in Freiburg. 1976 bis 2000 war Uwe Pörksen Professor für Deutsche Sprache und Ältere Literatur am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Veröffentlichungen: "Weltmarkt der Bilder. Eine Philosophie der Visiotype" (1997), "Wissenschaftssprache und Sprachkritik. Untersuchungen zu Geschichte und Gegenwart" (1994), "Deutsche Naturwissenschaftssprachen. Historische und kritische Studien" (1968).

 

Ihr Kommentar

einen Kommentar schreiben


Praxistipps: Rhetorik

Know-how:
Die Kunst der Rede

Know-how:
Körper und Stimme beim Sprechen

Know-how:
Politische Reden