Die Präsidentschaftswahl in den USA 2004

- Mount Rushmore: vier große amerikanische Präsidenten in Stein gehauen. © Russell Weller
Mehr noch als in Europa spielen die Medien in den Vereinigten Staaten die wichtigste Rolle im Rennen um die Präsidentschaft. Das sieht man nicht allein an den Fernsehduellen der Kandidaten, sondern auch an der Art und Weise, wie und mit wem dort Wahlkampf geführt wird. So ging John Kerry, der Kandidat der Demokraten, im Sommer mit Bon Jovi auf Tour und lässt im Endspurt Bruce Springsteen für sich singen. Zeitungen bekennen sich zu dem einen oder anderen Kandidaten, die Internet-Auftritte samt ihrer multimedialen Inhalte sind sorgfältig und hoch-professionell gestaltet. Welche große Rolle die Medien in der Demokratie spielen, kann man nicht zuletzt daran ablesen, dass fundierte Informationen gerade auch über das komplizierte amerikanische Wahlsystem von Medien - wie "Spiegel Online" - angeboten werden.
Wer sich hierzulande einen Überblick über den Präsidentschaftswahlkampf, das amerikanische Wahlsystem und die US-Parteien verschaffen möchte, kann dies im Internet tun. Ja, eine ganze Unterrichtseinheit lässt sich problemlos über das Netz realisieren.
"Wie man einen Präsidenten wählt" Erklärung des Wahlsystems.
Die republikanische Partei (deutsch). Ihr gehört Präsident George W. Bush an.
Die demokratische Partei (deutsch). Sie bestimmte in einem komplizierten Vorwahl-Verfahren John Kerry zu ihrem Kandidaten.
Die "Deutsche Welle" über die beiden großen Parteien in den USA.
Die offizielle Seite des Weisen Hauses. Hier wirbt der amerikanische Präsident für sich.
Die offizielle Seite der Republikanischen Partei.
Die offizielle Seite des demokratischen Herausforderers John Kerry.
Das Wahlrecht der Vereinigten Staaten von Amerika wird hier gut erklärt.
The Sound of the USA. Der SWR hat eine DVD produziert, die kreuz und quer durch die USA führt.
Literaturtipps:
Medien und Politik
Hans J. Kleinsteuber:
Mediendemokratie - kritisch betrachtet
Michael Ridder:
Machen Medien Politik? Thesen zur Wahlberichterstattung
Markus Schächter:
Medien und Macht. Journalismus in der vernetzten Gesellschaft
Ulrich Sarcinelli:
Vom Ethos der Demokratie - auch in der Mediengesellschaft
Andreas Dörner:
Politainment versus Mediokratie






