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Revolutionsbegeisterung zu Schillers Zeiten und heute

Der junge Schiller wurde auf der Hohen Carlsschule zum Revoluzzer, das ist bekannt, deshalb gibt es "Die Räuber". Dass sich auch die nach ihm kommende Schülergeneration für die beginnende Französische Revolution begeisterte, ist weniger bekannt, war aber Anlass für die Idee, heutige Schüler auf die Spuren solcher Revolutionsbegeisterung zu schicken.  

Der Zufall hat eine Idee geliefert und damit auch die Motivation zu einer eher ungewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen der Theater-AG und dem Fachbereich Geschichte des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach am Neckar.

 

 

Inhalt des Stückes

Im FSG einer nahen Zukunft tagt ein Geheimclub. Die Schüler fragen nach gangbaren Wegen zum Glück. Und sie begeben sich auf Spurensuche: Wie war das mit Schillers Begeisterung für die Französische Revolution, mit den revolutionären Aktionen späterer Karlsschüler und mit den revoltierenden Studenten von 1968? Der Kunstgriff: Vier junge Frauen – aus jeder Zeitebene eine – treffen sich außerhalb aller Zeiten. Ihre Reflektionen öffnen Fenster auf Spielszenen aus den verschiedenen Zeitebenen, in die sie die Zuschauer mitnehmen.  

 

Revolution - oder Glaube an...
... die Macht des (geschriebenen) Wortes

 

Projektbeschreibung

Seit Beginn des Schuljahrs 2008/2009 entstehen in der Oberstufen-Theater-AG die szenischen Aktionen, ein Seminarkurs ist für die Materialsammlung und die Information der Spieler und Spielerinnen zuständig und produziert den – geschichtlich sorgfältig recherchierten – Text dazu. Beide Gruppen arbeiten in dauerndem Austausch.  

 

Alle Fotos der Aufführung von mco.

Schüler der Karlsschule

Hohe Karlsschule Stuttgart: Carlsschüler in ihrer Uniform, das Bild Herzog Carl Eugens von Württemberg und Gründers der Akademie zeichnend - Ölgemälde um 1775. (LMZ 020188)