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Treffpunkt Medienkompetenz

Grundlagen und Perspektiven der Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Einrichtungen in der Medienarbeit - das waren die Hauptthemen einer Expertentagung des Landesmedienzentrums am 13. April 2005 in Karlsruhe. Vorgestellt wurden beispielsweise Erfahrungen mit Kooperationsprojekten oder Thesen zu den Rahmenbedingungen einer gelingenden Zusammenarbeit. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten für die Ganztagesschule und für eine übergreifende kulturelle Jugendbildung aufgezeigt. Ausschnitte aus den Vorträgen sind hier zu hören.

Dr. Jochen Hettinger,

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

"In der Theorie ist praktisch alles möglich", aber was ist tatsächlich in der Praxis umsetzbar? Diese Frage stellte Dr. Hettinger an den Beginn seiner Einführung in die Thematik, der er sich vor allem unter dem Aspekt der Medienbildung zuwandte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Martin Biehl,

St. Ursula-Schulen, Freiburg

Vorstellung des Projekts "Game-Bau" aus der Sicht des beteiligten Lehrers. Mädchen einer 12. Klasse programmierten in diesem Projekt 3-D-Welten (als Vorstufe zu einem Computerspiel).

Irene Schumacher,

Jugendhilfswerk Freiburg

Hintergründe und Ziele des Projekts "Game-Bau" aus Sicht des außerschulischen Partners, in dessen Medienzentrum die Arbeit stattgefunden hat. Im Vortrag reflektieren beide Partner ihre jeweiligen Rollen, den Ablauf und die Ergebnisse des Projekts.

 

 

 


Achim Puhl,

Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Frankfurt/M.

Achim Puhl stellte Thesen zu den Rahmenbedingungen für die Kooperation schulischer und außerschulischer Partner vor. Als wesentlichen Punkt, der alle Überlegungen in diesem Zusammenhang betrifft, nannte er die Krise des Sozialstaats. Jede Kooperation müsse hier auch ein Stück zur Problemlösung beitragen. Achim Puhl fasst außerdem die Diskussion in Arbeitsgruppen zusammen.

Ergebnisse der Diskussion.


Hans-Jürg Liebert,

Institut für Schulische Fortbildung Rheinland-Pfalz, Speyer

Hans-Jürg Liebert stellte vor allem das Finanz-Konzept für die Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz vor. Derzeit sind das etwa 300 Schulen, die für das Angebot jeweils über einen festen Förderbetrag verfügen können. Außerschulische Partner - Vereine, Einzelpersonen aber auch die Landesanstalt für Privaten Rundfunk (LPR) - sichern in festgelegtem Rahmen das Ganztagsangebot ab.


Zu der Tagung ist eine kleine Broschüre erschienen, die wichtige Adressen von Einrichtungen und Institutionen versammelt, die in Sachen Medienpädagogik aktiv sind. Die Broschüre "Treffpunkt Medienkompetenz" können Sie bestellen bei:

Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Zdena Anders

Moltkestraße 64

76133 Karlsruhe

Telefon: 0721 / 88 08 -77

 

Oder Sie können Sie sich hier herunter laden als PDF (1,3 MB).

Autorin: Ingrid Bounin