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6. Die Einstellungen des Videoschnittprogramms auf dem Laptop

  • Der Einschaltschieber des Laptops befindet sich rechts hinten. Je nach mitgeliefertem Gerät entfällt die Anmeldungseingabe oder man muss sich anmelden mit ADMIN.
  • Bevor man zum Schnittprogramm weiterschaltet, sollte ein leicht auffindbarer Ordner (Datei mit Schulnamen o. ä.) angelegt werden, in welchem die Trickaufnahmen von der Software schließlich gespeichert werden sollen.
  • Danach klickt man doppelt (mit der vorher angeschlossenen USB-Maus) auf das Premieresymbol - eine Kamera mit Unterschrift „Verknüpfung mit Premiere“.
  • Die Grundeinstellungen sollten aussehen wie auf folgendem Screenshot:

 

Abbildung H:

 

 

 

  • Dann auf „okay“ klicken, folgender Bildschirminhalt muss sichtbar sein:

Abbildung I:

  • Auf „Datei“ klicken
  • Auf „Aufnehmen“ klicken
  • „Bild für Bild“ anklicken

 

Folgender Bildschirminhalt muss sichtbar sein:

Abbildung J:

 

 

7. Die ersten Trickfilmaufnahmen im Einzelbildverfahren

Das Kamerafenster − im blauen Rahmen als „Bild für Bild“ bezeichnet − zeigt bei entsprechend voreingestellter Kamera (siehe Punkt 4 „Die Einstellungen der Kamera für die Aufnahme“ in dieser Anleitung) bereits das aufzunehmende Bild. Nun entscheidet man sich für die Methode der Einzelbildaufnahme:

7.1. Mit der Maus

  • Ein Mausklick auf „Anfang“ verwandelt diese Beschriftung in „Schritt“, gleichzeitig wird die Textzeile „Für die manuelle Aufnahme bereit“ unter dem Bild rot.
  • Ein weiterer Mausklick auf „Schritt“ fügt nun jeweils ein Einzelbild beginnend mit der Anzeige # 1 hinzu.

7.2 Mit der Leertaste

  • Ein Klick auf die Leertaste verwandelt die Beschriftung „Anfang“ in „Schritt“, gleichzeitig wird die Textzeile „Für die manuelle Aufnahme bereit“ unter dem Bild rot.
  • Ein weiterer Klick auf die Leertaste fügt nun jeweils ein Einzelbild beginnend mit der Anzeige # 1 hinzu.

7.3 Allgemeines

  • Dank der Aufnahmefunktion „Bild für Bild“ wird ohne weitere Einstellungen vom Benutzer jeweils ein einzelnes Videobild über Mausklick oder Leertaste auf der Festplatte ganz automatisch in der eingegebenen Reihenfolge in einer temporären Datei abgelegt.
  • Die roten Einzelbildnummern links unten am Rande des Kamerafensters erhöhen sich pro Klick um eine Ziffer.

8. Die Sicherung des Trickfilms auf dem Laptop

  • Wenn die Aufnahmereihe abgeschlossen ist, klickt man mit der Maus auf „Fertig“ am Kamerafensterrahmen oben rechts.
  • Das Programm öffnet nun automatisch ein sehr großes Wiedergabefenster, in welchem man die bis dahin erstellte Trickbilderfolge sofort nach Mausklick auf das Wiedergabedreieck (Abspielen) ablaufen lassen kann.
  • Dann klickt man auf das Kreuz rechts oben im blauen Rahmen. Das daraufhin erscheinende Anfragefenster enthält die Schaltflächen JA und NEIN. Wenn die Aufnahmen dauerhaft gespeichert werden sollen, also der Normalfall, klickt man auf JA. Der Computer verlangt daraufhin einen Dateinamen (und den entsprechenden Ordner), z. B. den Titel des Films in der vorher angelegten Schulnamendatei − und wandelt dadurch die temporäre in eine dauerhafte AVI-Datei um.

9. Weitere Bearbeitung und Postproduktion

Der geplante Gesamtfilm lässt sich darum auch in kurzen Teilen erstellen, denn beliebig viele dieser so entstandenen Bilderreihen werden mit der Software später exakt hinter-einander in der Timeline angeordnet. In dieser Darstellung kann man durch die links unten wählbare „1-Frame-Darstellung“ auf dem Monitor tatsächlich wie in der filmischen Vergangenheit einen Filmstreifen mit allen Einzelbildern in Folge aufrufen, ansehen und auch Bild für Bild bearbeiten, wenn einmal versehentlich eine Hand mit aufgenommen worden sein sollte usw.

Von nun an werden Kenntnisse vom richtigen Umgang mit dem Videoschnittprogramm benötigt.

 

Und so kann das Ergebnis der Arbeit mit der Trickfilmkiste aussehen:

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Literaturtipps: Video/Film

Knut Hickethier:
Lexikon der Grundbegriffe der Film- und Fernsehsprache

Hans Beller:
Aspekte der Filmmontage. Eine Art Einführung

Michael Töteberg:
Metzler Filmlexikon

Günter Engelhard /Walter Schorbert/Horst Schäfer
111 Meisterwerke des Films. Das Video-Privatmuseum