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Zeichentrick

Vermutungen über Gründe des Vergnügens von Kindern am Zeichentrick.

Autor: Erlinger, Hans-Dieter
Erschienen: Essen, 1995
Quelle: Gerhard Härle (Hrsg.): Grenzüberschreitungen, Friedenspädagogik, Geschlechterdiskurs, Literatur-Sprache-Didaktik. Festschrift für Wolfgang Popp zum 60. Geburtstag.
Verlag: Die Blaue Eule
ISB-Nummer: 3-89206-622-1

Abstract

Nach Auffassung des Autors berücksichtigt die Schule die heutige Medienrealität der Schülerinnen und Schüler zu wenig in ihren Lehrplänen, obwohl Medien im Leben von Kindern und Jugendlichen einen immer breiteren Raum einnehmen. Am Beispiel von Zeichentrickfilmen legt Erlinger dar, wie der Erlebnisbereich von Kindern heute aussieht. Auch sieht er Analogien von Märchen und Zeichentrickfilm, wobei sich das Interesse vieler Kinder zugunsten letzterer verlagert hat. Von der Pädagogik fordert Erlinger, diese Entwicklungen nicht kulturpessimistisch abzulehnen oder zu dämonisieren, sondern zu analysieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in der Schule, gerade auch im Deutschunterricht umzusetzen.

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Erlinger, Hans-Dieter

Hans Dieter Erlinger, Jg. 1937, Dr. phil., ist (inzwischen emeritierter) Professor für Germanistik an der Universität-Gesamthochschule Siegen. Seine Arbeitsgebiete: Didaktik der
Muttersprache, Geschichte des Deutschunterrichts, Kinderfernsehen, Mediengeschichte.

 

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