Landesmedienzentrum Baden-WürttembergMediaculture online

Jiří Hönes

Ende einer Ära


Ausmisten: Container mit 16-mm-Filmrollen vor dem LMZ. Foto: Jiří Hönes, Lizenz: cc
Darunter Perlen der Unterrichtsmediengeschichte wie Die Ahnen der Maschinen oder Helmut, 18 Jahre, Alkoholiker.

Anja Lochner

Sommerrätsel: Wo sind wir?

New York, Rio, Tokio – und wo waren bzw. sind Sie so unterwegs diesen Sommer? Und schreiben Sie überhaupt noch mit der snail mail? Die Redaktion von MediaCulture-Online greift bei ihren Reisen rund um den Globus jedenfalls immer wieder gerne auf die guten alten Postkarten zurück, um die Daheim- gebliebenen in der Landeshauptstadt einerseits am Reisefieber teilhaben zu lassen und sie andererseits auch ein kleines bisschen neidisch zu machen. Wenn Sie wissen, wo wir uns in den letzten Monaten herumgetrieben haben und Sie die Städte erkennen, dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit der Lösung.

Übrigens: Sie müssen nicht alle Städte erraten, GewinnerIn wird der/diejenige mit der höchsten Trefferquote. Doppelt gewertet wird in diesem Zusammenhang das untere, zugegebenermaßen nicht ganz einfache Motiv. Kleiner Tipp: Idyllische Kleinstadt bei unseren französischen Nachbarn… Als Preis winkt ein Überraschungsstarterset für die kommende Saison. Viel Glück!

P.S.: Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Jiří Hönes

Google Street View


Größere Kartenansicht
New York, New York

«ungeheuerlich»

Nachdem das Sommerloch in den vergangenen Wochen notdürftig mit Blumenkübel und Internet-Pranger gestopft wurde, dominiert nun plötzlich nur noch ein Thema die Politik- und Medienwelt. Am 10. August kündigte Google an, der Online-Dienst Street View werde bis Ende des Jahres mit zunächst 20 deutschen Städten an den Start gehen. Während Barcelona, New York, Nizza oder Stockholm schon längst verfügbar sind, ging hierzulande ein erneuter Schrei der Empörung durch die Republik – die Sache mit den aufgezeichneten WLAN-Daten ist noch nicht vergessen. Den ganzen Beitrag lesen »

Solche Fragen wurden ausführlich auf dem Festival “Spiel Computer Spiel” in der Stuttgarter Stadtbibliothek diskutiert. Zwischen dem 14. und 17. Juli referierten Referenten unterschiedlicher Couleur über Computerspiele, Gewalt und Bildung. Die unterschiedlichen Blickwinkel schafften ein differenziertes Bild über das vieldisskutierte Thema. Klischees wie das “Killerspiel” und der “dicke, gewaltbereite Jugendliche” wurden von den Referenten vermieden und Problemlagen trotzem nüchtern thematisert.

spiel computer spiel

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Anja Lochner

Germany’s next Top Meldung II

<i>Bild: <a target='blank' href='http://www.deutschefotothek.de/'>Deutsche Fotothek</a>, Lizenz: <a target='blank' href='http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de'>cc</a></i>

Bild: Deutsche Fotothek, Lizenz: cc

Es ist mal wieder so weit: Wir stehen knöcheltief im Sommerloch, und die Nachrichten, die uns per Email-Abo erreichen, lassen an Informationswert (und Medienbezug) deutlich zu wünschen übrig. Aus diesem Grund lassen wir Sie, liebe Userinnen und User, wie auch schon im letzten Jahr darüber abstimmen, welche Trash-Meldung Sie denn gerne lesen würden. Ist es
 

1. Kein Internet-Pranger für freigelassene Straftäter
2. Kinderwindeln werden immer dünner
3. Duftplakate sollen Hunde locken oder
4. Knut schon vergessen: Gianna turtelt in München ?

So, liebe Userschaft, jetzt müssen Sie sich entscheiden! Ihre Wahl bitte in die Kommentarfelder eintragen. Die Meldung mit den meisten Stimmen melden wir im Laufe der Woche in voller Länge. Wir sind gespannt…

P.S.: Nein, Robbie und Ayda im Eheglück bringen wir nicht.

Elke Albrecht

Unter Extras

Bild: <a target='blank' href='http://www.flickr.com/photos/pensiero/291810618/'>Pensiore</a>, Lizenz: <a target='blank' href='http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de'>cc</a>

Bild: Pensiore, Lizenz: cc

“Und bitte wieder auf Anfang!” Etwas erschöpft rolle ich meinen Koffer zum wiederholten Mal an die imaginäre Startmarke zurück, von wo aus ich mich zu gegebenen Zeitpunkt in Bewegung setzen soll. Ich bin Geschäftsreisende, so wie die meisten der 20 Komparsen hier am Set, es ist ein Montag Vormittag – vielleicht ist es auch Dienstag – und wir alle wollen irgendwohin. Die Leere der Messehalle beflügelt unsere Fantasie.

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Jiří Hönes

Computer-Paranoia ’84

Dass technische Neuerungen Angst und Schrecken verbreiten, dürfte uns gut bekannt sein…Sodom und Gomorrha, Weltuntergang durch Web 2.0…schon vor über 25 Jahren war das offensichtlich nicht anders, wenn man sich dieses Video anschaut: Die Gruppe Der Plan im Jahr 1984 bei Formel Eins. Damals war es allerdings allein der Computer, ohne Social Media. Und das Video zeigt, dass man auch damals über Panikmache lachen konnte. So wird es immer sein, möge da erfunden werden, was will.

Constantin Schnell

Prä- und postnatale Medien

Der gute alte Douglas Adams (der tatsächlich noch nicht mal 50 wurde) schrieb dereinst:

CropperCapture[85]

1) everything that’s already in the world when you’re born is just normal;

2) anything that gets invented between then and before you turn thirty is incredibly exciting and creative and with any luck you can make a career out of it;

3) anything that gets invented after you’re thirty is against the natural order of things and the beginning of the end of civilisation as we know it until it’s been around for about ten years when it gradually turns out to be alright really.

Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are.

Apply this to social networks like SchülerVZ or facebook, kann ich da nur dranhängen. Und da wird auch klar, warum wir immer von neuen Medien reden. Neue Medien – da lachen ja die digital natives. Auch ansonsten sind Douglas Adams Gedanken (aus dem Jahr 1999!) heute noch lesenswert.

Bild: momosu, <a href='www.pixelio.de'/>pixelio.de;” title=”globus_kinder_by_momosu_pixeliode” width=”250″ height=”242″ class=”size-full wp-image-2402″ /><p class=Bild: momosu, pixelio.de

Welche Medienprojekte gibt es in Island? Und wie hält es Russland mit der Medienpädagogik? Einen Blick auf die Situation der außerschulischen Kultur- und Medienbildung in anderen Ländern hat eine internationale Tagung geworfen, die vom 14. – 17. Juli 2010 an der PH Ludwigsburg stattgefunden hat. Ziel war es, Konzepte, Akteure, Programme und Projekte in anderen Ländern kennenzulernen und Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung einiger Vorträge vom 14. Juli, an dem der Schwerpunkt auf der Medienbildung lag. Den ganzen Beitrag lesen »

Jiří Hönes

Haptische Rückmeldung

Drücker

Bild: Bilderheld, Lizenz: cc

Dass Mobiltelefone mit Touchscreen ausgestattet sind, daran hat man sich gewöhnt. Wer lieber Tasten drückt, der hat ja auch noch eine – wenn auch mittlerweile recht armselige – Auswahl an Alternativen. Denn nicht nur Sehbehinderte haben gerne eine nichtvisuelle Bestätigung, ob sie einen Befehl nun gegeben haben oder nicht – oder fünf Mal. Haptische Rückmeldung nennt man dieses Phänomen in der Fachsprache.

In einer Dissertation an der TU Darmstadt hieß es schon im Jahr 2003 zu Touchscreens: Bildlich gesprochen soll der Benutzer „spüren“, dass er eine Taste gedrückt hat. Diese Anforderung wird von konventionellen, mechanischen Tasten erfüllt. […] Durch Gewohnheit, Training und Erfahrung hat der Mensch für die Handlung „Tastenbetätigung“ bei Gerätebedienungen ein entsprechendes inneres Modell aufgebaut, welches die Vorgänge unterbewusst ablaufen lässt. Dies ist jedoch nur gültig, solange die Sinneswahrnehmung des Menschen den Erwartungen des inneren Modells entspricht. An dieser Stelle unterscheiden sich Touch-Screens von herkömmlichen Tasten. Während heute Entwickler daran arbeiten, Touchscreens mit Tasten-Feeling auszustatten und erste Geräte mit dieser Technik auf den Markt kommen, halten die Tasten, die gar keine sind, immer weiter Einzug auch in Bereiche, in denen man sich eben nicht mehr aussuchen kann, ob man sie nutzen will oder nicht. Die Türen der neueren S-Bahnen geben die Rückmeldung nur noch über Lämpchen, ebenso gibt es mittlerweile Fußgängerampeln, bei denen man die Mensch-Maschine-Schnittstelle nur noch berühren muss. Sind die Sensoren billiger als eine Taste, auf die man draufhauen kann, oder glauben die Hersteller, uns damit einen Vorteil zu verschaffen? Wo auch immer die Gründe liegen, ich bleibe ein treuer Anhänger von Türgriffen in der S-Bahn und klassischen „Drückampeln“ und mein Telefon hat Tasten.

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