“Haben Sie Ihr Smartphone im Griff?”, fragte provokativ Mike Kuketz zu Beginn seines Vortrags. Vor rund 50 Medienpädagoginnen und Medienpädagogen des Landesmedienzentrums zeigte der Informatiker und IT-Sicherheitsexperte am 23. April 2013 im Rahmen eines Weiterbildungstages, was Apps wirklich tun. Denn die Funktion, für die wir die Apps installieren (zum Beispiel Chatten, Spielen oder Taschenlampe), ist nur ein Teil ihrer Aktivitäten. Im Hintergrund können die Apps auf unseren Handys noch wesentlich mehr anstellen.
Diese App will Netzwerkzugang – doch was macht sie damit?
Apps sind aktiver, als wir glauben
Jeder, der eine App auf seinem Handy installiert, wird (zumindest bei Android-Geräten) vor der Installation darauf hingewiesen, zu was die App berechtigt ist. Dabei kann man nur allen Berechtigungen generell zustimmen – oder eben die App nicht installieren. Für Kuketz ist ganz klar, dass die meisten User diesen Berechtigungskatalog nur kurz überfliegen – und dann zustimmen! Ohne letztlich zu wissen, was sie da akzeptieren. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie macht man mit Tablet-PCs sinnvoll Unterricht? Wie lassen sich Handys vernünftig in der Schule einsetzen? Wie ändert sich durch iPhone und Co die Mediennutzung unserer Kinder? Und was ist eigentlich Geocoaching? Weil sich technische Entwicklungen in der Bildung niederschlagen müssen, drehte sich beim diesjährigen Auftakt der Medienkompetenztage alles um mobile Computergeräte. Die vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg veranstaltete Tagung fand am 19. November 2012 unter dem Motto “Mobil unterwegs im Kindermedienland “statt. Den ganzen Beitrag lesen »
Ist das ein Aufreger: Die Schufa will Facebook-Daten nutzen! Nicht nur Presseorgane jagen diese Sau im Moment durchs Dorf, sondern auch Politiker wie Ilse Aigner (Bundesministerin für Verbraucherschutz): “Es kann nicht sein, dass soziale Netzwerke systematisch nach sensiblen Daten abgegrast werden, die dann in Bonitätsbewertungen von Kunden einfließen.” Solche Äußerungen sind das eigentlich Interessante an dieser rennenden Sau. Sie zeigen, wie hilf- und kenntnislos Politiker und Journalisten gegenüber dem Internet sind. Genauso hilflos wurde/wird bereits die Urheberrechtsdebatte geführt.
Vorab: Natürlich nutzt JEDE Institution im Rahmen ihrer Ressourcen ALLE verfügbaren Daten, um ihrem Geschäft nachzugehen. Dass eine Datensammel-Institution Den ganzen Beitrag lesen »
Alles begann 1988. Im Studiengang Medienwissenschaft an der Universität Osnabrück wurde ein Kurs zum Thema Experimentalfilm angeboten. Hier sah man sich gemeinsam Avantgardefilme an und sprach darüber, wie sie gemacht wurden, warum sie gemacht wurden und was die Inhalte bedeuten könnten. Drei Kommilitonen kam damals dann die Idee, die Filmemacher selbst einzuladen, um sie persönlich zu ihren Arbeiten befragen zu können. So entstand das European Media Art Festvial (EMAF), das heutzutage eines der wichtigsten und einflussreichsten Festivals im Bereich der Medienkunst ist. Den ganzen Beitrag lesen »
Eine Grundschülerin trampelt auf Magnetbändern herum, eine Mitschülern zerrt rhythmisch an einer Stoffserviette und ein Dritter ahmt am Mikrofon einen Wolfsheulen nach. So geht es zu, wenn Kirstin Petri vom SWR 2 mit einer Schulklasse ein Live-Hörspiel inszeniert. Die Schülerinnen und Schüler der Oberwaldschule Durlach-Aue sind gerade in die Szene einer Detektiv-Geschichte vertieft: eine Vollmondnacht im Wald. Neben den jungen Akteuren haben auch die Zuhörer sichtlich ihre Freude.
Übungen wie diese, machen nicht nur eine Menge Spaß, sondern sind auch kompetenzfördernd. Gut zuhören können, verstehen und entsprechend handeln bilden die Grundlage für menschliches Zusammenleben. Zuhören trägt dazu bei, die Schrift- und Sprachkompetenz auszubilden, sowie die Aufmerksamkeit und Konzentration zu erhöhen. Darüber hinaus führt gutes Zuhören zu einer besseren Achtsamkeit sich und anderen gegenüber. Seit 2003 widmet sich diesem Anliegen das Projekt “Ohrenspitzer”. Inzwischen haben über 150 Schulen an dem Projekt teilgenommen. Heute wurde Karlsruher Stadtmedienzentrum die zweite Phase der Saison 2012 eingeleitet. Den ganzen Beitrag lesen »
“Aus Print wird digital, und mit welchem Geschäftsmodell?” – Diese und andere Fragen standen beim Symposium “Publishing für Tablet und Smartphone” auf der Agenda. Am 27. März fanden sich Interessierte in der Johannes-Gutenberg-Schule für Druck und Kommunikation ein, um sich bei verschiedenen Kurzvorträgen rund um digitale Magazine und Apps einen Überblick zu verschaffen.
Die Veranstaltung zeigte, dass die Branche den iPad-Hype ernst nimmt und man sich bemüht zeigt, “die Fehler der Musik- und Filmindustrie nicht zu wiederholen”. Moderator Thomas Hindermann bemerkte einleitend, Tablets seien mittlerweile beim Konsumenten angekommen und es begänne die Phase, in der man mit ihnen Geld verdienen könne. Dies sei besonders für diejenigen interessant, die sich bislang mit Printmagazinen beschäftigten, denn gerade bei Tablets komme es auf hochwertige Gestaltung an. Den ganzen Beitrag lesen »
Dass Kinder und Jugendliche sich oft lieber dem Computer zuwenden, als ein Buch in die Hand zu nehmen, ist allgemein bekannt. Schon deshalb scheinen Internet und Literatur ein Widerspruch in sich zu sein. Dabei ist das Thema «Medien» bereits in der Kinder- und Jugendliteratur angekommen. Den ganzen Beitrag lesen »
Gemeinschaft – das Wort begrüßt einen in der Eingangshalle der Max-Eyth-Realschule Backnang (MER). Es ist dem Leitbild der Schule, der MER Charta, entnommen, die den sozialen Spiegel der Schule abbildet und für ein respektvolles Miteinander wirbt. “Alle zwei Jahre greifen wir ein Schlagwort der Charta heraus, um uns näher damit zu befassen”, so Schuldirektor Heinz Harter. Und um Gemeinschaft ging es dann auch am diesjährigen weltweiten Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz, dem Safer Internet Day. Den ganzen Beitrag lesen »
MadPad HD Kosten: 2,39 €
Anbieter: Smule
Sprache: Englisch
Version: 1.1.0
Ausprobiert mit dem iPad2
Spielspaß mit Geräuschen, Sprache oder Musik verspricht MadApp – ein kleines Programm fürs iPad2. Mich hat es gleich animiert, einen Geräusche-Mix mit den Alltagsgeräuschen in unseren Redaktionsräumen zu basteln. Die App eignet sich auch gut für Spielereien mit Wörtern oder Silben und natürlich zum Musik machen, in dem einzelne Töne oder Tonfolgen mit Instrumenten eingespielt und anschließend zusammengemixt werden. Mit der App kommen bereits einige fertige “Sets” an Musik und Geräuschen, aber die dienen eher als Anregung. Reizvoll wird das Ganze erst, wenn die Töne selbst aufgenommen werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Logopädisches Spiel Kosten: kostenlos Anbieter: Institut der Kasseler Stottertherapie Sprache: Deutsch Version: 1.0 Ausprobiert auf Samsung Galaxy S i9000
Hierbei handelt es sich um eine App, die primär zur Nachsorge bei Stottertherapien entwickelt wurde und sich an Kinder zwischen sechs und neun Jahren richtet. Fluxxy ist ein Raumschiff und muss im All Sternengold aufsammeln und dabei gefährlichen Meteoriten und Ungeheuern ausweichen. Im Stil eines klassischen Side-Scroller-Spiels steuert man Fluxxy über den 2D-Bildschirm, die Bewegung nach rechts läuft automatisch, manövrieren kann man nach oben und unten. Soweit nichts Ungewöhnliches, doch die Steuerung erfolgt nicht über Tasten, sondern über die Stimme. Wird man lauter, bewegt sich Fluxxy nach oben, wird man leiser, senkt er sich wieder. Den ganzen Beitrag lesen »