Jedem, der bereits in der Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen tätig war, wird die Situation bekannt vorkommen: Zur Vertonung des eigenen Werks, das natürlich auf YouTube veröffentlicht werden soll, wird arglos Musik von Rihanna oder Katy Perry herangezogen. Wie macht man dem kreativen Nachwuchs nun klar, dass das nicht geht – und vor allem warum? Dieser Frage haben sich die Masterstudentinnen Susan Panzer und Annika Schulz von der Uni Leipzig angenommen und mit technischer Unterstützung der Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK) einen Lege-Trickfilm dazu gedreht. Die beiden studieren Kommunikations- und Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Medienpädagogik beziehungsweise Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft und haben bereits zuvor im Rahmen eines gemeinsamen Praktikums bei den SAEK einen ähnlichen Film produziert.
Musik trifft Urheberrecht richtet sich an Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse. Die Figur Prof. Peter Schlau erklärt darin anschaulich und kindgerecht, wie das Urheberrecht der willkürlichen Verwendung von Musik in eigenen Produktionen im Weg steht und welche Gründe es dafür gibt. Dass man deshalb nicht verzagen muss, zeigt die zweite Hälfte des Films, in der das Prinzip freier Lizenzen am Beispiel von Creative Commons dargestellt wird. Dabei gibt es auch Tipps für das Auffinden freier Inhalte.
Folgerichtig wurde auch das Filmchen selbst unter einer CC-Lizenz veröffentlicht.
Sarah und Alina beugen sich über den Bildschirm ihres Laptops und besprechen, mit welchem Bild sie ihr Gedicht schmücken könnten. Heute steht bei den beiden neunjährigen Mädchen der Klasse 4a der Ostschule in Heidenheim Deutschunterricht mit Laptop auf dem Programm. Klaus Hensolt, der Klassenlehrer, setzt die 15 Laptops in seiner Klasse ein, um Basisfertigkeiten der Text- und Bildbearbeitung zu vermitteln. Die Ostschule in Heidenheim ist eine von vier Grundschulen, die seit Beginn des Jahres neu am Pilotprojekt „Medienbildung an Grundschulen“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) teilnehmen. Erstmals kommen in Heidenheim mobile Geräte zum Einsatz, die über WLAN und das schulische Netzwerk auch ins Internet kommen. Jetzt wurde das Laptop-Projekt in Heidenheim vorgestellt. Den ganzen Beitrag lesen »
Rund 80 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren zeigten vom 16. bis 18. November 2012 auf dem 2. Kongress der Kinderrechte im Stuttgarter Rathaus, was sie zu sagen haben. Unter dem Motto Wir sind nicht nur Deko veranstaltete das Deutsche Kinderhilfswerk in Kooperation mit der Stadt Stuttgart diesen Kongress, der ganz im Zeichen des Rechts auf Beteiligung stand, welches im Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention verankert ist.
In verschiedenen Workshop-Gruppen konnten sich die Teilnehmer über ihre Erfahrungen austauschen, Forderungen an Gesellschaft und Politik erarbeiten und diese vorstellen. Innerhalb eines vom LMZ unterstützten Medien-Workshops wurde ein kongressbegleitendes Weblog erstellt. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie macht man mit Tablet-PCs sinnvoll Unterricht? Wie lassen sich Handys vernünftig in der Schule einsetzen? Wie ändert sich durch iPhone und Co die Mediennutzung unserer Kinder? Und was ist eigentlich Geocoaching? Weil sich technische Entwicklungen in der Bildung niederschlagen müssen, drehte sich beim diesjährigen Auftakt der Medienkompetenztage alles um mobile Computergeräte. Die vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg veranstaltete Tagung fand am 19. November 2012 unter dem Motto “Mobil unterwegs im Kindermedienland “statt. Den ganzen Beitrag lesen »
“Eine dogmatische Ablehnung der Nutzung digitaler Medien durch Kinder wird gesellschaftlichen, kulturellen und technischen Entwicklungen ebenso wenig gerecht wie eine dogmatische Verklärung der Potentiale digitaler Medien für die kindliche Entwicklung.” (Thomas Irion, Universität Leipzig)
Wenn es um den Computereinsatz in der Grundschule geht, so scheiden sich oft die Geister schon an der Grundsatzfrage, ob Medienbildung in diesem frühen Alter überhaupt notwendig ist. Beim Kongress “Medienkompetenz macht Bildung” ging es daher in einem der Foren genau um diese Frage. Unter anderem wurden hier Beispiele für pädagogisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Computer im Unterricht vorgestellt; im Anschluss hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit, ihre Bedenken zu äußern und Fragen an die Referenten zu stellen. Den ganzen Beitrag lesen »
So betitelte Professor Frank Thiessen von der Hochschule der Medien seinen Vortrag beim Reutlinger Medientag. Zu Beginn nahm er die Zuhörerinnen und Zuhörer mit zurück ins analoge Medienzeitalter als sich die TV-Landschaft noch auf übersichtliche drei Programme beschränkte und das gute alte Wählscheibentelefon fest verkabelt in der Wohnung stand. Damals hat man also noch keine Personen angerufen sondern Orte, die Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten waren übersichtlich und geordnet. Den ganzen Beitrag lesen »
Unter dem Motto „Leben und Lernen in der medialen Welt“ fanden sich am 19.10.2012 alle rund 40 Lehrerinnen und Lehrer der Karl-Friedrich-Schimper Realschule in Schwetzingen zu einem pädagogischen Tag zusammen. Das Motto ist zugleich das Schulentwicklungsthema der Schule für das Schuljahr 2012/2013. Der folgende Bericht veranschaulicht, wie die Weichen für Medienbildung an einer Schule ganz konkret gestellt werden können. Die Realschule erarbeitete an diesem Tag ein eigenes Mediencurriculum. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie verankert man Medienbildung nachhaltig in der Schule? Wie sieht ein souveräner und verantwortungsbewusster Umgang mit Medien aus? Wozu brauchen wir eine digitale Ethik? Wie vermittelt man Datenschutz anschaulich und kindgerecht? Beim Kongress “Medienkompetenz macht Bildung”, der am 15. Oktober 2012 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart vom Landesmedienzentrum (LMZ) veranstaltet wurde, konnten sich Lehrkräfte, ErzieherInnen, VertreterInnen der Bildungsverwaltung und Eltern über die Entwicklungen in der Mediengesellschaft informieren, auf den aktuellen Diskussionsstand in der Medienbildung bringen lassen und sich über eigene Erfahrungen austauschen. Eröffnet wurde der Kongress vor über 200 Zuhörerinnen und Zuhörern von Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg.
Die interessantesten Beiträge sowie Interviews mit den HauptrednerInnen haben wir für Sie an dieser Stelle zusammengefasst. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie der Lehreralltag ohne technische Unterstützung aussieht, veranschaulicht Gerhard Esser mit seinem Video “Der lange Weg zum Zeugnis”.
Tagebücher führen, Zensuren von Liste zu Liste übertragen und dabei bloß keinen Übertragungsfehler machen, für Zeugniskonferenzen oder Elternsprechtage immer das richtige Papier zur Hand haben – einige Lehrerinnen und Lehrer der Friedensschule in Stuttgart haben im letzten Schuljahr getestet, wie Tablet-PCs das Kollegium bei solchen Aufgaben entlasten können. Unterstützt wurden sie dabei vom AK Tablet-PC des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ). Der Vorteil der Tablet-PCs liegt dabei im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: Die relativ kleinen Geräte passen locker in jede Tasche und sind komfortabel in der Bedienung. Spezielle Anwendungen für Lehrer versuchen deren Bedürfnisse aufzunehmen und abzubilden. Den ganzen Beitrag lesen »
Wissen Sie, wie ein Geräusche-Memory funktioniert? Oder wie man eine Geräuschelandkarte malt? Wenn nicht, dann sollten Sie einen Blick auf Murles Blog werfen, auch wenn der sich eigentlich eher an Kinder richtet. Kater Murle führt seine Besucher durch die Welt des Hörens, mit Geschichten, Gedichten und Ratespielen. Zum Beispiel lassen sich vertonte Elfchen hören, die während eines Ferienkurses entstanden sind. Oder es gilt, ein Geräusch “von einer alten Kassette” zu enträtseln. Den ganzen Beitrag lesen »